• Eskalation im Nahost - Hoffnung auf die junge Generation

    Der abscheuliche Terroranschlag auf eine Jerusalemer Synagoge schockiert und erinnert uns an unsere Verantwortung im ungelösten Nahostkonflikt. Aufgrund gleichzeitiger Krisenherde in Europas Nachbarschaft scheint die Konzentration auf langfristige Konfliktlösungen unsere Ressourcen zu übersteigen. Der Bürgerkrieg in der Ukraine, der Kampf der Kurden gegen den IS im Irak und Syrien und die Ebola-Katastrophe in Westafrika - die deutsche Politik und unsere Öffentlichkeit müssen laufend den Fokus wechseln. Es gilt zuzugeben, dass viele Konflikte aus unserem Blickfeld geraten, sobald sich die Lage entspannt, selbst wenn es kaum strukturelle Fortschritte gegeben hat. Die Fehler des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr, der in den nächsten Wochen beendet wird, lehren uns in Zukunft Krisen ganzheitlich, ressortübergreifend und über Landesgrenzen hinweg zu verstehen. Ein effektives Zusammenwirken ziviler und militärischer Akteure und das Verständnis für überregionale Wechselwirkungen musste in Afghanistan erst mühsam gelernt werden. Dieser vernetzte Ansatz muss auch im Nahostkonflikt die Grundlage unseres Handelns sein. Die erneute Eskalation der Gewalt, die in den vergangenen 66 Jahren seit der Gründung Israels im Prinzip nie aufgehört hat, ist zutiefst beunruhigend. Scharfmacher gibt es in diesem Konflikt auf beiden Seiten. Es ist richtig, dass die israelische Siedlungspolitik von der Europäischen Union kritisiert wird. Allerdings darf dies niemals Rechtfertigung für Terror und Gewalt sein wie nun in erschreckender Weise in Jerusalem geschehen. Die Hamas und andere radikale Gruppierungen scheinen auf Seiten der Palästinenser nicht an Frieden und Aussöhnung interessiert. Militärisch muss Sicherheit und Frieden für die Menschen oberstes Gebot sein, politisch führt kein Weg an einer Wiederaufnahme der Gespräche über die Zwei-Staaten-Lösung vorbei. Unser Augenmerk sollte bei allen diplomatischen Bemühungen vor allem der Jugend gelten, deren weitere Radikalisierung wir nicht zulassen dürfen. Insbesondere bei jungen Menschen besteht die Chance, Vorurteile abzubauen und ein positives Bild des Gegenübers aufzubauen. Dazu bedarf es neben gezielten, zivilen Entwicklungsprogrammen vor allem einer wirtschaftlichen Erholung, die von den Fundamentalisten gezielt verhindert wird.

  • Tarifeinheit gesetzlich regeln!

    Anlässlich der Ankündigung der Spartengewerkschaft GDL, ab 14 Uhr erneut die Arbeit niederzulegen, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak: „Die Tarifeinheit in Deutschland muss noch in dieser Legislaturperiode gesetzlich geregelt werden. Spartengewerkschaften dürfen nicht aus Eigeninteresse große Teile des gesellschaftlichen Lebens lahm legen. Arbeitskämpfe mutieren zunehmend zu Verteilungskämpfen zwischen unterschiedlichen Arbeitnehmergruppen eines Betriebs. Die aktuellen Streiks der GDL finden auf dem Rücken der vielen Menschen statt, die auf die Bahn angewiesen sind, um zu Ihrem Ausbildungsplatz, ihrem Studienort oder ihrer Arbeitsstelle zu gelangen. Die Politik muss hier schnellstmöglich eingreifen und die Tarifeinheit regeln!


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Die neue ENTSCHEIDUNG ist da!

Zur neuen Ausgabe des JU-Magazins ENTSCHEIDUNG (November/Dezember) erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak: „Am 19. September 2014 hat die Junge Union ihre Entscheidung getroffen. Die Wahl um den Bundesvorsitz der Jungen Union wurde fair und konstruktiv entschieden. Das Mitgliedermagazin ENTSCHEIDUNG wird diesen Weg auch in Zukunft begleiten und journalistische Wegmarken setzen. Ich freue mich, dass Nathanael Liminski weiterhin als Chefredakteur zur Verfügung steht. ...

Eskalation im Nahost - Hoffnung auf die junge Generation

Der abscheuliche Terroranschlag auf eine Jerusalemer Synagoge schockiert und erinnert uns an unsere Verantwortung im ungelösten Nahostkonflikt. Aufgrund gleichzeitiger Krisenherde in Europas Nachbarschaft scheint die Konzentration auf langfristige Konfliktlösungen unsere Ressourcen zu übersteigen. Der Bürgerkrieg in der Ukraine, der Kampf der Kurden gegen den IS im Irak und Syrien und die Ebola-Katastrophe in Westafrika - die deutsche Politik und unsere Öffentlichkeit müssen laufend ...

Keine Appeasementpolitik auf Kosten der Ukraine!

Zu den Aussagen des SPD-Politikers und Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, und Bundesvorstandsmitglied, Norman Blevins: „Die Äußerungen von Herrn Platzeck, die westliche Gemeinschaft müsse dem russischen Präsidenten Putin in der Ukraine-Krise mehr Verständnis entgegenbringen sowie eine Abspaltung der Ostukraine und die Annexion der Halbinsel Krim hinnehmen, sind mehr als befremdlich."

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