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Die Junge Union trauert um Lothar Späth und Guido Westerwelle

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Berlin 18. März 2016 – Zum heutigen Tod des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth und des ehemaligen Bundesministers des Auswärtigen und Parteivorsitzenden der FDP, Guido Westerwelle, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Paul Ziemiak:

„Der 18.3.2016 ist ein trauriger Tag für unser Land. Mit dem Tod von Lothar Späth und Guido Westerwelle sind zwei Politiker von uns gegangen, die sich in ihrem Wirken im besonderen Maße um die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht haben.

Lothar Späth war von 1978 bis 1991 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. In dieser Zeit hat er sich durch seine Wirtschaftsexpertise, durch seine visionäre Politik und durch politisches Geschick ausgezeichnet und Baden-Württemberg zum Land der Denker, Tüftler und Entwickler gemacht. Wir verabschieden uns von einem besonderen Landesvater, einem herausragenden Rhetoriker und einer großen Persönlichkeit.

Mit Guido Westerwelle ist heute einer der größten liberalen Kämpfer unserer jüngeren Geschichte viel zu früh von uns gegangen. Die bundespolitischen Debatten hat er seit den 90er Jahren durch seine intelligenten und humorvollen Reden bereichert und die FDP nach langer Durststrecke 2009 wieder zurück in Regierungsverantwortung gebracht. Westerwelle war immer jünger, frecher, und kompromissloser als viele seiner Kollegen. Seine Stimme für Liberalismus, Marktwirtschaft und Menschenrechte wird uns fehlen. Wir wünschen seinem Ehepartner und seiner Familie viel Kraft in dieser schmerzhaften Zeit.“

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