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Junge Union: 9. November ist Mahnung und Auftrag an die junge Generation

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Berlin, 8. November 2015. Zum Jahrestag der Reichspogromnacht und der Maueröffnung erklärt Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union:

„Der 9. November ist ein Datum, das so prägend für das Selbstverständnis unseres Landes ist, wie kaum ein anderes. Heute vor 77 Jahren markierte die Reichspogromnacht den Auftakt für die europaweite Verfolgung und beispiellose Ermordung von sechs Millionen Juden. Es war ein Tag der Schande für unser Land, der sich niemals wiederholen darf.

Die Nachrichten von brennenden Flüchtlingsheimen, aggressiver Stimmungsmache und der Rückfall in eine Rhetorik aus der dunkelsten Zeit unserer Geschichte, wie er zur Zeit von einigen wenigen betrieben wird, darf uns nicht untätig werden lassen. Die Junge Union wendet sich entschieden gegen jede Form von Extremismus.

Der 9. November ist aber auch ein Tag der Freude und der Hoffnung für unser Land. Denn vor 26 Jahren brachten hunderttausende Frauen und Männer in der damaligen DDR die Mauer zu Fall und sorgten damit für die Überwindung der jahrzehntelangen, gewaltsamen Trennung unseres Landes.

Beide Ereignisse gemeinsam sollen unserer jungen Generation eine Mahnung sein, dass weder die eigene Freiheit noch die Freiheit anderer etwas Selbstverständliches sind. Es ist vielmehr unsere Verpflichtung die freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verteidigen und unser Auftrag für Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Toleranz, Frieden und Freiheit in Europa und in der Welt einzutreten.“

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