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Junge Union beschließt Zukunftspapier und Großstadtantrag in Coburg

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Coburg, 5. Dezember 2015. Auf dem JU-Zukunftskongress in Coburg standen die Bewältigung der Flüchtlingskrise sowie die Verabschiedung der beiden Leitanträge, des Zukunftspapiers und des Großstadtantrags, im Zentrum der Debatte. Dabei wurde zum Teil kontrovers diskutiert. Zum Abschluss des JU-Zukunftskongresses erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak:

„Die Flüchtlingskrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit, dazu haben wir heute intensiv mit der Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, diskutiert und unsere Forderung nach einer Obergrenze erneuert. Mit dem Antrag zur Flüchtlingspolitik, den wir auf dem kommenden CDU Bundesparteitag stellen, bringen wir die Debatte voran.
In dem heute verabschiedeten Zukunftspapier haben wir uns auch mit weiteren Themen befasst, die unsere Generation besonders bewegen. Dabei spielen die Digitalisierung Deutschlands, das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) genauso eine Rolle, wie ein modernes Familienbild, bei dem wir uns für eine weitgehende Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe einsetzen.
Die heutige Verabschiedung des Zukunftspapiers markiert das Ende eines Abstimmungsprozesses, der bereits Anfang dieses Jahres begonnen hat. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern haben wir bundesweit auf Veranstaltungen und über das Netz nach Antworten auf die Zukunftsfragen gesucht. Unsere beschlossenen Forderungen zeigen die Breite, welche die Junge Union mit 115.000 Mitgliedern repräsentiert. Nun werden sich die JU-Kommissionen auf Bundesebene mit der Ausgestaltung der beschlossenen Forderungen beschäftigen.

Außerdem haben wir uns mit dem heute verabschiedeten Großstadtpapier der vermeintlichen Schwäche der Union angenommen, Wahlen auch in Großstädten zu gewinnen. Mit dem Großstadtpapier wollen wir Lösungsansätze aus Sicht der jungen Generation anstoßen. Für uns sind die Themen Sicherheit, Mobilität, Arbeit, Raum und Kommunikation die zentralen Begriffe, mit denen die Union auch in Großstädten wieder punkten wird.

Wir brauchen auch zukünftig keine programmatische Neuausrichtung für Großstädte sondern müssen uns auf unsere Kernkompetenzen verlassen und den Menschen in Großstädten Lösungsangebote für ihre Alltagsprobleme liefern.“

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