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Grün? Kannste knicken!
![]() In ihrem Bundestagswahlprogramm 1987 waren die Grünen gegen den Videotext, ISDN und Breitband-Verkabelung sowie das Kabel- und Satellitenfernsehen. Gelernt haben die Fundis aus diesen Fehlern nichts. Bei uns findet Ihr einige Beispiele für die grüne Dagegen-Partei. In Nordrhein-Westfalen sind die Grünen: • Gegen den Bau des modernsten Kohlekraftwerkes in Datteln, das bis zu sechs alte Kraftwerke ersetzen soll. (siehe Protestaktion der Grünen in Datteln, 05.05.2010) • Gegen den Bau einer CO-Pipeline durch das Rheinland, die zur Sicherung von Arbeitsplätzen in NRW beiträgt. (Rheinische Post, 02.12.2010) • Gegen den Bau eines neuen hochmodernen Kohlekraftwerkes in Lünen, das fast 500 neue Arbeitsplätze schafft. Bauherren und Eigentümer sind 31 Stadtwerke und regionale Energieversorger, die damit ihre Unabhängigkeit sichern und den Wettbewerb auf dem Strommarkt fördern wollen. (Pressemitteilung der Grünen in Lünen, 12.03.2007) • Gegen Nachtflüge am Kölner Flughafen, obwohl die Genehmigung des Flughafens Nachtflüge bis zum Jahr 2030 vorsieht. Damit stehen bis zu 1.700 Jobs auf dem Spiel. (Kölner Stadt-Anzeiger, 27.08.2010) • Gegen den Ausbau der A52 als Verbindung zwischen der A40 und der A42 in Essen. Der Ausbau der Nord-Süd Verbindung würde die Innenstädte deutlich von Verkehr entlasten. (Resolution der Grünen Essen, 16.02.2011) • Gegen den Bau einer Osttangente in Rhede. Die Straße soll die Bewohner der Innenstadt entlasten und die Verkehrsanbindung an ein Gewerbegebiet verbessern. (Ahlener Zeitung, 18.03.2011) • Gegen gegen die Errichtung eines Gipfelkreuzes auf der Merksteiner Berghalde in Herzogenrath, obwohl sich die Bürger mit überwältigender Mehrheit für die Errichtung eines Kreuzes ausgesprochen haben. Das Kreuz soll an die Frömmigkeit der Bergleute erinnern und das Gedenken an die im Bergbau Verunglückten wach halten. (Aachener Zeitung, 18.06.2010) In Schleswig-Holstein sind die Grünen: • Gegen den Weiterbetrieb des Flughafens Lübeck/Blankensee, obwohl sich am 24. April 2010 zwei Drittel der Bürger in einem Bürgerentscheid für den Weiterbetrieb ausgesprochen haben. (Standpunkt Grüne Lübeck, 24.04.2010) • Gegen den Bau einer Brücke über den Fehmarnbelt und neuerdings auch gegen den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels, dessen Kosten größtenteils von Dänemark getragen werden. (SPON, 22.01.2011) • Gegen das Waterfront-Projekt auf dem Travemünder Priwall. Durch den Bau einer touristischen Freizeitanlage sollen dort 2.000 neue Betten entstehen. Die Lübecker Grünen unterstützen eine Klage gegen die Planungen, obwohl sie durch ihre Kooperationsvereinbarung mit SPD und Linken im Lübecker Stadtrat grünes Licht für das Projekt gegeben haben. (Ostsee-Zeitung, 10.03.2011) Weiterführende Links:
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