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JU-Chefin: Fortschritt durch Rücktritt
Es sei ein ¨einmaliger Vorgang¨, daß ¨drei Tage Schweigen von Lafontaine zu drei Tagen Jubel bei den Wirtschaftsvertretern und zu steigenden Aktienkursen¨ führten. ¨Das ist der größte Erfolg, den Lafontaine in seiner politischen Karriere vorzuweisen hat¨, so Müller wörtlich. Darüber hinaus sei der Rücktritt ein ¨Offenbarungseid der Schröder-Regierung¨.
Hildegard Müller wörtlich: ¨Die Art und Weise, in der Lafontaine seinen Rücktritt inszenierte gleicht mehr einer Flucht, als einem angemessen Akt. Das von ihm attestierte mangelnde Mannschaftsspiel hat unser Land in eine Regierungskrise getrieben. Aus diesem Grund unterstütze ich gerne die Forderung meiner JUSO-Kollegin, Andrea Nahles, nach Rücktritt des Kanzleramtsministers und weite sie auf die gesamte Regierung aus.¨ Die gesamte Rot-Grüne Bundesregierung sollte sich hier an ihren Amtseid erinnert fühlen, nämlich Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. ¨Es wäre für Land viel gewonnen, wenn die gesamte Ministerriege erkennen würde: Ihr Rücktritt schafft Fortschritt¨, so die JU-Chefin abschließend. [14.03.1999]
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