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Erneuerung bleibt erste Aufgabe
Neun JU'ler in Bremer Bürgerschaft gewählt
Angesichts des Erfolges warnte Müller die CDU allerdings davor, "jetzt in Selbstgerechtigkeit zu verfallen". Die Richtung stimme, aber es gebe" noch viel zu tun".
"Junge Kandidaten und eine freche Wahlkampflinie der Jungen Union Bremen haben zu diesem Erfolg beigetragen. Gerade angesichts eines vormals rot dominierten Bundeslandes ist es ein gutes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der CDU, daß sie hier bei den Jungwählern fast gleich auf mit der SPD liegt", erklärte Müller. Soweit das amtliche Endergebnis es ausweist, ziehen neun CDU-Kandidaten unter 35 Jahren in die Bremer Bürgerschaft ein. "Wer künftig Verantwortung tragen will, der muß die jungen Menschen für sich gewinnen", kommentiert die JU-Chefin das Ergebnis. "Das gute Abschneiden der Partei in Hessen und Bremen wäre ohne eine aktive Ansprache an die jungen Menschen nicht denkbar gewesen", so Hildegard Müller weiter. "Diese Ergebnisse geben der Stimme der Jungen nochmals Nachdruck in der Politik. Die CDU müsse weiterhin ihre Erneuerungsfähigkeit unter Beweis stellen, wenn sie nicht nur kurzfristige Erfolge verbuchen wolle. "Jetzt können wir mit Elan in die letzte Woche bis zur Europawahl starten. Ich rufe alle jungen Menschen auf, die Chance auf Mitsprache zu nutzen und zur Wahl zu gehen", so die JU-Chefin abschließend. [07.06.1999]
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