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Transrapid Realisieren!
¨Eichel stranguliert Zukunftschancen der jungen Generation"

"Die von Bundesfinanzminister Hans Eichel als 'linear' bezeichneten Kürzungen der Haushalte aller Ministerien strangulieren die Zukunftschancen der jungen Generation und sind damit in höchstem Maße ungerecht", meint JU-Bundesvorstandsmitglied Harald Schmitt aus Kassel.

Wenn an wichtigen und schon längst beschlossenen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen gespart werde, würden nicht nur Anlaufinvestitionen entwertet. Die Jugend werde um ihre Zukunftschancen gebracht, da das Verkehrssystem als wichtiger Standortfaktor zu veralten drohe.

Ferner würde gerade jungen Menschen die Chance entgehen, durch den Bau des Transrapid, Arbeitsplätze zu finden oder zu behalten, so Schmitt. 200 bestehende und 300 geplante weitere Arbeitsplätze der Thyssen Transrapid System GmbH an den Standorten Kassel und München seien konkret gefährdet; etwa 20.000 Arbeitsstellen während der Bauzeit in den sogenannten "Feld-Fabriken" würden erst gar nicht entstehen.

Der Landschaftsverbrauch der Transrapidstrecke sei im Vergleich zum normalen Rad-Schiene-System erheblich geringer. Die Magnetschnellbahn könne wesentlich höhere Steigungen sowie wesentlich engere Kurvenradien meistern. Darüber hinaus fielen nur wesentlich geringere Baukosten an wie an der derzeit entstehenden ICE-Schnellbahntrasse Rhein/Main-Köln (28 Mio. DM im Vergleich zu 48 Mio. DM pro Entfernungskilometer), erklärt JU-Vorstandsmitglied Schmitt.

Auch um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Schienentechnologie sorgt sich Schmitt: "Das serienreife System 'Transrapid' wird im Ausland unverkäuflich, wenn hierzulande keine Referenzstrecke entsteht; schließlich gibt es auch keine Privatperson, die sich ein Neuwagen kauft, ohne sich vorher wenigstens in ein entsprechendes Modell hineingesetzt zu haben.¨

[04.07.1999]
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