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Ohrfeige für Rot-Grün

Die vielen Skandale und die völlig verfehlte Arbeits- und Sozialpolitik der Regierung Stolpe/Hildebrandt hat viele Wählerinnen und Wähler in die Arme der radikalen Parteien getrieben. Mit dem Wahlergebnis haben die Brandenburger Stolpe die Rote Karte gezeigt. Die JU-Chefin fordert den Ministerpräsidenten auf, die Verantwortung für das Wahlergebnis zu übernehmen.

Die Saarländer haben sich nach der "Fahnenflucht Lafontaines" desillusioniert von der SPD abgewandt. Mit ihrem Spitzenkandidaten Peter Müller ist es der Saar-CDU gelungen, die besseren Lösungsansätze für das durch die schwache SPD-Regierung noch heute strukturschwache Saarland zu bieten. Die Bevölkerung hat das mit einem ungewöhnlichen Wahlsieg honoriert.

Beide Wahlen hätten gezeigt, daß insbesondere die junge Generation keine Perspektive in Rot-Grün sieht. Durch die hohen Stimmengewinne in dieser Altersgruppe sehe sich die Junge Union bestärkt, ihren Kurs der Zukunftssicherung für die junge Generation fortzusetzen. "Die Stimmenzuwächse sind damit auch ein deutlicher Erfolg der JU-Landesverbände im Saarland und in Brandenburg", so die JU-Bundesvorsitzende.

Müller wörtlich:

Die überwältigenden Stimmengewinne der CDU sind an erster Stelle den beiden Spitzenkanditaten Jörg Schönbohm und Peter Müller zu verdanken. Sie haben gemeinsam mit der engagierten Unterstützung vieler besonders junger Mitstreiter überzeugende Perspektiven für ihr Land aufgezeigt.

Die Ergebnisse bestätigen in eindeutiger Weise den Reformkurs der CDU. Er muß fortgesetzt und beschleunigt werden. Mit diesen Landtagswahlen sind zwei Hochburgen gefallen. Jetzt muß sich die Union um so stärker durch programmatische und personelle Erneuerung auf eine Regierungsübernahme im Jahr 2002 vorbereiten.

[06.09.1999]
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