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Glaubwürdigkeit war der Erfolgsfaktor in Sachsen
CDU schafft mit Sachsen den Hattrick
"An diesem Wahlerfolg hat der CDU-Spitzendkandidat, Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, einen großen persönlichen Anteil", so die JU-Chefin. "Biedenkopf hat stets mit unverblümter Offenheit die herrschenden Probleme angesprochen und auch Mut für unpopuläre Lösungsansätze bewiesen. Das haben die Wählerinnen und Wähler ihm gedankt."
Eines der Paradethemen sei die Reform der Alterssicherungssysteme, befand Müller. Hier habe der sächsische Ministerpräsident - ungeachtet der Stimmungslagen - stets eine mahnende Haltung eingenommen. Der Sieg Biedenkopfs mache deutlich, daß auch unliebsame Entscheidungen von den Bürgern mitgetragen würden. "Allerdings müssen sie kompetent kommuniziert werden", so Hildegard Müller. Müller wörtlich: " Die Bürgerinnen und Bürger Sachsens haben den Zickzack-Kurs der Schröder-Regierung eine weiteres Mal abgestraft. Dieser Sieg der Union ist auch ein Sieg der politischen Glaubwürdigkeit. Zugleich hat dieses Ergebnis neuerlich gezeigt, daß absolute Mehrheiten für die CDU durchaus erreichbar sind. Nach dem Saarland und Thüringen ist Sachsen nun das dritte Bundesland in dem die Wählerinnen und Wähler der CDU eine Alleinregierung angetragen haben. Dieser Hattrick wird auch den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin und den anstehenden Kommunalwahlen in Baden-Württemberg Schubkraft verleihen." [20.09.1999]
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