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JU: Job-Programm ist Schönrechnerei

Lediglich 11.000 Jugendliche seien durch das Programm in Arbeit gebracht worden. Die restlichen 180.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien lediglich in "arbeitsmarktpolitische Warteschleifen verschoben" worden.

"Das Programm dient der Schröder-Regierung offensichtlich zur Schönung der Statistik", erklärt Kirsten. Darüber hinaus müsse die Dauerhaftigkeit der abgeschlossenen Arbeitsverhältnisse stark in Zweifel gezogen werden.

Die Zahl von 400.000 arbeitslosen Jugendlichen sei "eine Bankrotterklärung für einen Wohlfahrtsstaat" wie die Bundesrepublik.

"Schröder muß endlich begreifen, daß langfristige Verbesserungen nur durch konjunkturelle Schübe zu erreichen sind. Dafür fehlt ihm jeder Ansatz", so der JU-Vize. Die bisher getroffenen Vereinbarungen im "Bündnis für Arbeit" hält Kirsten für "nicht tragfähig". Vielmehr sei die einseitige Parteinahme der Regierung zur "Rente ab 60" ein "klares Bündnis gegen die junge Generation".

"Die Junge Union wird im kommenden Jahr genau prüfen, wie dauerhaft die wenigen über das Job-Programm entstandenen Arbeitsverhältnisse sind. Beim Schönrechnen von Problemen machen wir nicht mit", so Kirsten abschließend.

[26.10.1999]
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