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PRESSE
JU gegen rot-grüne SteuerDeform
"Reformpläne auf Schlagzeilenniveau"

¨Eine wirkliche Steuerreform muss das Steuerrecht vereinfachen. Die Aktionen der Bundesregierung sind keine Reformen sondern Komplikationen. Was wir in Deutschland brauchen, ist ein einfacheres Steuerrecht. Die geplanten Tarifsenkungen sind reine Augenwischerei¨, so der wirtschaftspolitische Sprecher der Jungen Union.

Das deutsche Steuersystem kranke nicht nur an zu hohen Tarifen, sondern an zu vielen Ausnahmen, Sonderregelungen und überbordender Bürokratie. Diese Situation verschlechtere die Bundesregierung mit ihren Plänen anstatt sie zu verbessern.

Gleichzeitig mit der Absenkung von Tarifen müssten Ausnahmetatbestände abgeschafft werden um die Bemessungsgrundlage zu verbreitern. "Es macht keinen Sinn unterschiedliche Steuersätze je nach Einkunftart und Rechtspersönlichkeit des Steuerzahlers einzuführen", macht der JU-Vize deutlich.

Groos wörtlich:

"Während die Bundesregierung medienwirksam enorme Steuerentlastungen für große Kapitalgesellschaften beschliesst, bleiben Mittelstand und Personengesellschaften die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind auf der Strecke. Das sind Reformpläne auf dem Niveau einer Schlagzeile, ohne jeglichen nachhaltigen Reformgedanken.

Herr Eichel macht Zahlenspielereien aber keine Reformen. Wenn durch die geplanten Tarifänderungen im Steuerrecht noch mehr Ressourcen in den Unternehmen und beim Staat für die Verwaltung von Steuern gebunden werden, so ist dies ein reines Förderprogramm für den Berufsstand des Steuerberaters und keine Steuerreform.

Eine wirkliche Reform schafft z.B. die Gewerbesteuer völlig ab und verrechnet sie nicht nach willkürlichen Kriterien mit der Einkommensteuer."

"Was Deutschland braucht" seien klare, verständliche Steuergesetze "und keine Ausnahmeregelungen und Sondertatbestände!", so Groos abschließend.

[10.02.2000]
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