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PRESSE
Müller: Atomkonsens umweltpolitisch fragwürdig

"Das Abschalten von Atommeilern führt nicht unweigerlich zu einer Förderung regenerativer Energien. Ohne ein energiepolitisches Alternativkonzept ist der Verzicht auf Atomstrom unverantwortlich."

Müller forderte die Bundesregierung auf, jährlich verpflichtend einen CO2-Bericht zu erstellen, der die geplante CO2-Reduktion öffentlich nachvollziehbar mache.

"Dass parallel zum Atomausstieg kein Szenario zum Einstieg in eine dauerhafte umweltfreundliche Energiegewinnung existiert, ist insbesondere ein Rückschlag für das Ziel der CO2-Reduktion insgesamt.

Auch der Sicherheit der Erde ist mit dem Ausstiegsbeschluß ein Bärendienst erwiesen. Deutschland wird im Bereich der Kernforschung sein Sicherheits-Know-how nicht weiter entwickeln können. Die Möglichkeit des Know-how-Transfers in Länder mit fragwürdigen Energiegewinnungstechnologien fällt somit aus. Wer im Zeitalter der Globalisierung in nationalen Grenzen denkt, denkt begrenz. Das ist die Politik der siebziger Jahre.", so Müller.

[16.06.2000]
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