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JU macht mobil gegen ¨Riester-Rente¨
Die Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands Hildegard Müller und der bayerische Landesvorsitzende Markus Söder erklären, dass das von der Bundesregierung vorgestellte Rentenkonzept einer gründlichen Überarbeitung bedarf.
¨Dieser Entwurf wird einer nachhaltigen Lösung der Rentenfrage nicht gerecht. Das Projekt ¨Rente¨ darf nicht auf Kosten der jungen Generation gehen¨, mahnen Müller und Söder. ¨Das Prinzip der Generationengerechtigkeit findet sich in diesem Papier nicht wieder. Als Vertreter der jungen Generation müssen wir aber auf einer nachhaltigen Reform bestehen, an der alle Generationen beteiligt sind.¨ Beide fordern eine Stärkung der privaten Vorsorge, damit die gesetzliche Rente finanzierbar bleibe. Dazu müsse auch das gesetzliche Rentenniveau stärker und schneller als bisher geplant abgesenkt werden. ¨Riesters Rentenkonzept ist aus unserer Sicht nicht konsensfähig, weil es insbesondere die Eigenverantwortung der Menschen nicht stärkt, sondern sie weiterhin bevormundet¨, so Müller und Söder. Die Junge Union fordert die CDU/CSU auf, keiner Reform zuzustimmen die nur zu Lasten der jungen Generation geht. ¨Wir brauchen eine Lösung, die bis 2030 trägt, damit junge Menschen wissen, was sie erwartet. Wer wie Rot-grün zu dieser Leistung nicht fähig ist, verunsichert die junge Generation und treibt sie Radikalen in die Arme¨, betonen beide abschließend. [05.07.2000]
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