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Hildegard Müller: ¨Ein schwarzer Tag für die junge Generation¨
Die Bundesvorsitzende der Jungen Union zum Gesetzentwurf zur Rentenreform.
¨Ich habe bis zuletzt nicht erwartet, dass die Bundesregierung wirklich ernst macht mit den Plänen, die jungen Menschen so schamlos zu betrügen. Wenn diese Vorlage Gesetz wird, ist das eine schreiende Ungerechtigkeit. Das Solidarprinzip wird aufgegeben und die junge Generation hat alleine die Kürzungen zu tragen¨, so Müller.
Müller wollte nicht ausschließen, dass daraufhin der Generationenvertrag aufgekündigt werden müsse. Da Riesters Rentenpolitik derart verfehlt sei, müsse auch dieser Schritt ernsthaft geprüft werden. ¨Klimmt ist endlich zurückgetreten, weil er in der Vergangenheit schwere Fehler gemacht hat. Wann folgt ihm Riester, der kontinuierlich schwere Fehler für die Zukunft macht? Mit dem mittlerweile fünfmal nachgebesserten Gesetzentwurf erlebt die junge Generation einen weiteren schwarzen Tag. Das Konzept zur Rentenreform lässt keinen nachhaltigen Ansatz erkennen, denn - und das weiß auch Riester - die eigentlichen Probleme beginnen erst, wenn die wackeligen Prognosen enden, auf denen er sein Konzept aufbaut. Der Betrug an der jungen Generation wird den meisten erst nach der Bundestagswahl 2002 bewusst. Der Arbeitsminister erweist sich erneut als bodenloser Schwindler¨, erklärte die JU-Chefin abschließend. ¨Rot-Grün hat wieder mal einmal bewiesen, dass sie nicht willens sind die berechtigten Interessen der jungen Generation zu berücksichtigen.¨ [16.09.2000]
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