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Müller: "Der Verlierer in Hessen heißt Rot-Grün"
Junge Union zu den vorläufigen Trendergebnissen der Kommunalwahl in Hessen
"Der großartige Erfolg der CDU bei der Kommunalwahl in Hessen ist ein deutlicher Vertrauensbeweis für die Arbeit der vielen ehrenamtlichen CDU-Mandatsträger in den Kommunen. Gerade hier können die Bürger unmittelbarer beurteilen, wer die besseren Alternativen bietet. Das deutliche Ergebnis ist zugleich auch eine Bestätigung für die gute Sachpolitik und den konsequenten Politikkurs seit dem Regierungswechsel in Hessen. Großer Dank gilt deshalb den Freunden in der Landespartei und in den Kommunen, die mit viel Engagement und Freude den Wahlkampf geführt haben.
Petra Roth drücke ich die Daumen für die Stichwahl am 1. April. Der Grund für das Ausbleiben eines deutlichen Votums für die erfolgreiche Arbeit der Frankfurter Oberbürgermeisterin liegt vor allem in der Wahlmüdigkeit der Bürger. Vielerorts ging nur jeder Zweite wählen. Die geringe Wahlbeteiligung hat damit einen erschreckenden Tiefstand erreicht. Den Parteien ist es offensichtlich nicht gelungen, dem Wähler die mit einem neuen Wahlrecht verbundenen Ängste zu nehmen. Vor allem die SPD hat sich vielerorts dem neuen Wahlsystem in den Weg gestellt und aus wahltaktischen Gründen mit den Ängsten der Bevölkerung gespielt. Die Junge Union wird sich auch zukünftig für das Kumulieren und Panaschieren einsetzen, da es ein mehr an demokratischer Mitbestimmung bedeutet. Besonders erfreulich sind die Verluste der rechtsextremen Parteien. Das Beispiel Hessen zeigt, daß Radikale bei guter Sachpolitik keine Chance haben. Der eigentliche Verlierer der Kommunalwahlen in Hessen heißt Rot-Grün. Die CDU ist wieder die kommunalpolitisch stärkste Kraft. Der Erfolg in den Kommunen ist die Voraussetzung für einen Erfolg in Land und Bund." [19.03.2001]
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