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Müller: "Schröders Vasallen teilen weiter aus"
SPD-Bundesvorstand kommt jetzt sogar mit "Blut und Boden"
"Mikfeld betreibt in gleicher Weise wie Minister Trittin den Versuch, die Union verbal aus dem demokratischen Spektrum herauszudrängen. Seine Denunzierung von CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer durch die Verwendung des unsäglichen Begriffs "Blut- und Bodenideologie" ist der fortgesetzte Versuch, die CDU zu stigmatisieren. Sie stellt die Strategie der Regierungsparteien bloß, der Union die politische Mitte streitig zu machen.
Daß Mikfeld einerseits den Tiefstand der politischen Diskussionskultur in Deutschland kritisiert, um anschließend die Debatte weiter anzuheizen, legt seine parteipolitischen Absichten offen. Einer großen demokratischen Volkspartei wie der CDU rechtsradikale Gesinnung zu unterstellen, zerstört die Basis des antitotalitären Grundkonsens´, der entscheidenden Grundlage für den demokratischen Wiederaufbau Deutschlands. Mikfeld leistet keinen Beitrag zur Versachlichung der Debatte, im Gegenteil. Er beteiligt sich weiter an der Verrohung der politischen Kultur. Noch vor wenigen Tagen habe ich mit Mikfeld im Fernsehen konstruktiv darüber gesprochen wie man junge Menschen für Politik begeistern kann. Seine aktuellen Entgleisungen bewirken das Gegenteil. Gerade von einem jungen Parteienvertreter hätte ich mir weniger Parteiideologie und mehr Sachpolitik erwartet. Jetzt muß der SPD-Vorsitzende den angerichteten Schaden reparieren. Es reicht nicht aus, Trittin im SPD-Bundesvorstand zu kritisieren, während die eigenen Leute an der Eskalationsschraube drehen. Schröder muß die SPD schleunigst zu einer demokratischen Diskussionskultur zurückführen." [20.03.2001]
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