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Müller: "CDU gewinnt bei den Erstwählern - Vogt verliert Direktmandat gegen JU-Kandidat Stefan Mappus"
JU-Vorsitzende zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
"Die CDU ist bei den Erstwählern mit einem Anteil von 43 Prozent in Rheinland-Pfalz und 41 Prozent in Baden-Württemberg der deutliche Gewinner. Die SPD konnte dagegen in Rheinland-Pfalz nur 34 (Infratest dimap), in Baden-Württemberg sogar nur 26 Prozent der Erstwähler überzeugen. Das ist eine deutliche Niederlage von Ute Vogt. Die SPD-Spitzenkandidatin ist eine doppelte Verliererin. Anders als bei der Bundestagswahl 1998 konnte sie nicht das Direktmandat in ihrem Wahlkreis erzielen. Vogt kam als Spitzenkandidatin dort nur auf 37,8 Prozent der Stimmen. Die CDU erzielte dagegen 46,6 Prozent. Damit zieht der JU-Kandidat Stefan Mappus (CDU) mit einem Direktmandat in den Stuttgarter Landtag ein. Darüber freue ich mich besonders und gratuliere Stefan Mappus ganz herzlich zu seinem tollen Sieg. Die Niederlage für Vogt sowohl im Land als auch im Wahlkreis und der deutliche Gewinn der CDU machen deutlich, dass gerade bei den jungen Wählern Substanz entscheidet. Bis heute konnte Vogt nicht deutlich machen, für welche Politik sie eigentlich steht.
Für die Kandidaten der Junge Union waren die Wahlen überaus erfolgreich. In beiden Ländern zogen jeweils sechs Kandidaten der Jungen Union in die Landtage ein. Davon konnten in Rheinland-Pfalz zwei ein Direktmandat erringen. Sensationell konnte der JU-Kandidat Christian Baldauf im Wahlkreis Frankenthal dem bisherigen SPD-Abgeordneten den Wahlkreis streitig machen. Baldauf ist damit der einzige in Rheinland-Pfalz, der einen Wahlkreis "gekippt" hat. In Baden-Württemberg zogen sogar alle sechs Kandidaten der Jungen Union direkt in den Landtag ein. Großer Dank gilt deshalb den Freunden in den Landesverbänden der JU, die mit viel Engagement und Freude den Wahlkampf geführt haben. Der verpasste Wiedereinzug der Republikaner ist ein großer Erfolg für die demokratischen Parteien. Die Ergebnisse der Landtagswahlen haben gezeigt, dass sowohl in Stuttgart wie in Mainz die Frage der Wirtschaftskompetenz wahlentscheidend war. Der CDU-Führung in Berlin ist deshalb aufgerufen die Wirtschaftspolitik zum zentralen Thema der Bundestagswahl 2002 zu machen. Die Union muss sich die Kompetenz auf dem Feld der Wirtschaftspolitik zurückholen. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Hessen wie der Landtagswahlen geben der Union in Berlin Rückenwind. Die Union kann auch nach schwierigen Wochen wieder Wahlen gewinnen." [26.03.2001]
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