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PRESSE
Steigende Sozialhilfequote, mehr Kinderarmut - Rot-Grün wirkt!
Zur aktuellen Sozialhilfestatistik des Statistischen Bundesamtes, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (24):

Der Anstieg um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wäre noch deutlich dramatischer ausgefallen, hätten sich nicht circa 90.000 ältere Bezieher aus der Sozialhilfestatistik in die bedarfsorientierte Grundsicherung "verabschiedet". Einen drastischen Sprung hat auch die Zahl der arbeitslos gemeldeten, erwerbsfähigen Sozialhilfeempfänger - die "kleine" Arbeitslosenstatistik - gemacht, die um 14,3 Prozent auf 836.000 geschnellt ist.

Als besonders dramatisch für die Zukunft unseres Landes erweist sich die Entwicklung nach Altersgruppen. Während die Altersarmut auch durch die bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter weiter rückläufig ist, hat sich die Lage der ohnehin am stärksten von Armut betroffenen Gruppe, der Kinder unter 18 Jahren, noch weiter verschlechtert. Es gibt mittlerweile über eine Million Kinder, die in Deutschland sozialhilfebedürftig sind - ein Anstieg um 6,2 Prozent. Die Sozialhilfequote dieser Gruppe hat sich von 6,7 auf 7,2 Prozent erhöht, während die der Älteren über 65 von 1,3 auf 0,7 Prozent gesunken ist.

Die Entwicklung bei den erwerbsfähigen Sozialhilfeempfängern und bei der Kinderarmut zeigt, dass Rot-Grün die Zukunftsfähigkeit Deutschlands nachhaltig aushöhlt. Vor allem bei den Kindern und Jugendlichen in Armut ist zu befürchten, dass sie in einem sozial selektierenden Bildungssystem und einem überregulierten Arbeitsmarkt auch als Erwachsene chancenlos am Rande der Gesellschaft verbleiben, während die Bundesregierung weiterhin die falschen Prioritäten setzt. Den armen Kindern und Jugendlichen bleibt heute in Deutschland nur ein Trost: Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass die Bundesagentur für Arbeit ihre Ersparnisse konfisziert."

[11.08.2004]
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