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PRESSE
JU-Chefin Müller: "Wechselstimmung in Hamburg: Niederlage für Rot-Grün auch ein Signal für Berlin ­ FDP muss jetzt Wählerauftrag nachkommen”
Junge Union zur Bürgerschaftswahl in Hamburg

"Die Wahl in Hamburg ist eine deutliche Niederlage für Rot-Grün und zugleich ein Signal für die Bundestagswahl 2002. Erstmals seit fast fünf Jahrzehnten ist jetzt der Weg frei, die in unterschiedlichen Konstellationen in Hamburg regierende SPD abzulösen. Die Grünen mussten eine weitere Schlappe hinnehmen. Die Wählerinnen und Wähler haben das Rot-Grüne Bündnis abgestraft. Die Wechselstimmung hat überwogen, Rot Grün ist der Verlierer. Durch die Niederlage in der Hansestadt ist auch die Rot-Grüne Bundesregierung angeschlagen.

Die FDP muss jetzt den Wählerwillen Ernst nehmen und den Wechsel mit der CDU und der Schill-Partei durchführen. Die Zeit in Hamburg ist reif für eine bürgerliche Zusammenarbeit. SPD und Grüne haben das Thema ¨Innere Sicherheit¨ jahrelang sträflich vernachlässigt und erst nach der hohen Gewinnprognose für die Schill-Partei in den letzten beiden Monaten reagiert. Das ist das Gegenteil von nachhaltiger Politik. Die Schill-Partei ist ein Produkt verfehlter Rot-Grüner Politik. Die SPD konnte die Wählerinnen und Wähler im Bereich der ¨Inneren Sicherheit¨ nicht überzeugen und den Kanzlerbonus nicht ausspielen.

Für den engagierten Einsatz aller JUler vor Ort möchte ich mich persönlich ganz herzlich bedanken. Mit viel Engagement und Freude am Wahlkampf haben sie die Möglichkeit eines Wechsels in Hamburg erst geschaffen. Wir freuen uns, dass es eine deutliche Mehrheit für einen Wechsel gibt, wenn auch die CDU in Hamburg die Wählerschaft nicht ausreichend von ihrem Programm überzeugen konnte. Künftig müssen vor allem deutlich mehr junge Kandidaten auf vorderen Listenplätzen aufgestellt werden, um stärker die junge Wählerschaft anzusprechen. Hier muss die Union nacharbeiten. Nachdem Wahlsieg des bürgerlichen Lagers kann die CDU in Hamburg in den nächsten vier Jahren unter Beweis stellen, dass sie die besseren Ideen und Konzepte für die Hansestadt umsetzen kann. Die Ergebnisse der Bürgerschaftswahl in Hamburg geben der Union in Berlin Rückenwind. Rot-Grün ist stark angeschlagen."

[23.09.2001]
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