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JU-Chefin Müller: ¨Kaviar für Steiner! Erneut entsorgt Schröder politische Altlasten auf dem Balkan¨
Junge Union zur geplanten Ernennung Steiners zum UN-Verwalter im Kosovo
¨Mit seiner Unterstützung für die Ernennung des ehemaligen außenpolitischen Kanzlerberaters Steiner zum UN-Verwalter im Kosovo will Gerhard Schröder schon wieder einen skandalumwitterten Weggefährten bei einer internationalen Organisation entsorgen. Schon 1999 wurde der nach Bauaffären zurückgetretene Kanzleramtsminster Bodo Hombach der Europäischen Union als Beauftragter für den Balkan-Stabilitätspakt aufgedrückt. Jetzt soll ausgerechnet der über die Kaviar-Affäre gestolperte Rambo-Diplomat Steiner die sensible UN-Mission im Kosovo übernehmen. Motto: Wer sich in Deutschland unmöglich gemacht hat, taugt immer noch für den Balkan.
Fernab jeglicher Qualifikation für die Aufgabe versucht der Bundeskanzler, ehemaligen Bundes-Genossen ein politisches Auskommen zu sichern,¨ so Müller weiter. ¨Dies belegt auch der Misserfolg von Hombachs Balkan-Mission. Hombach ist rechtzeitig zum Auftakt des Wahljahres inzwischen als Geschäftsführer der mächtigen WAZ-Zeitungsgruppe wieder auf der innenpolitischen Bühne aufgetaucht. Gerhard Schröders geht mit seiner Personalpolitik über die wahren Anliegen der Menschen in den Krisenregionen des Balkans hinweg. Sie haben echte Fachleute verdient und nicht politische Second-Hand-Ware aus dem Küchenkabinett. So beschädigt der Bundeskanzler außerdem den guten Ruf Deutschlands in den südosteuropäischen Ländern. Wir haben in Deutschland wahrlich bessere Kandidaten für eine so wichtige Aufgabe. Deshalb fordert die Jungen Union: Keinen Kaviar für Steiner einen Fachmann für den Kosovo!¨ [22.01.2002]
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