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Junge Union: Systemwechsel bei der deutschen Filmförderung einleiten!
Reformvorschläge für den deutschen Film
Die JU fordert in ihrem Positionspapier ¨Die Zukunft des deutschen Films¨ zu einem Systemwechsel auf. Die bisherige wirtschaftliche Filmförderung der Länder müsse zugunsten eines Steuermodells beendet werden, das Steuerrückvergütungen von 30 Prozent der Produktionskosten an den Produzenten vorsieht. In Ländern wie Kanada, Luxemburg, Großbritannien oder Irland wird dieses Modell bereits erfolgreich praktiziert. Damit würde die seit Ende der sechziger Jahre gesetzlich geregelte faktische Entmachtung der Produzenten durch das Förderwesen beendet. Die deutsche Kinofilmwirtschaft würde damit einen nachhaltigen Impuls erfahren. Weitere Kernforderungen der JU sind die Beendigung der fiskalischen Begünstigung für Investitionen in außereuropäische Filmproduktionen sowie eine Ausweitung der kulturellen Filmförderung für Arthouse-, Debüt-, Zweit- und Drittfilme. Die für den weltweiten Vertrieb deutscher Filme verantwortliche Export-Union (ExU) soll nach dem Willen der JU personell und strukturell reformiert werden. Ebenso sei ein Umzug der ExU nach Berlin zu diskutieren. Hinweis: Das Positionspapier ¨Die Zukunft des deutschen Films¨ liegt auf der JU-Homepage www.junge-union.de zum Download bereit oder wird auf Anfrage von der JU-Bundesgeschäftsstelle zugesandt.
[08.02.2002]
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