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JU-Chefin Müller: Reiches Ernennung ist Signal für moderne Politik
¨Mit der Ernennung von Katherina Reiche als Mitglied des Kompetenz-Teams beweist Kanzlerkandidat Edmund Stoiber sein sicheres Gespür für personelle Belange und seine Kompetenz gerade auch im Umgang mit Politik für junge Menschen.¨ Müller bestätigt, dass das Ressort Frauen, Jugend und Familie in Katherina Reiche ¨eine personell sehr glaubwürdige Besetzung¨ gefunden habe.
Katherina Reiche, die seit Oktober 2000 als kooptiertes Mitglied auch dem Bundesvorstand der Jungen Union Deutschlands angehört, ¨kann sich der Unterstützung der JU sicher sein¨, so Müller weiter. Die Ernennung durch Edmund Stoiber habe auch bewiesen, dass ¨die Union durchaus konsensfähiger ist und moderner mit sich umgeht, als manche vermuten.¨ Entgegen der Politik des amtierenden Kanzlers Gerhard Schröder, ¨bei dem¨, so Müller, ¨Frauen per se nur noch als Beiwerk dienen¨, sei die Ernennung von Katherina Reiche als ¨ein Signal für den Aufbruch in eine neue Ära junger christdemokratischer Politik¨ zu verstehen. Die Diskussionen, die im Vorfeld der Ernennung Erwähnung in der Presselandschaft fanden, weist Hildegard Müller zurück: ¨Natürlich werden insbesondere junge Menschen um so mehr an ihren bisherigen Erfolgen gemessen. Vielen ist auch schlichtweg die sachliche Kompetenz einer noch jungen Kandidatin ein Dorn im Auge. Doch wir stehen sehr gut da, wenn wir unserer Politik die Gesichter zuordnen, die tatsächlich für Problemlösungen stehen und in Kernfragen vorurteilsfreie Antworten finden.¨ [03.07.2002]
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