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JU: Struck macht so weiter, wie Scharping aufhörte
¨Peter Strucks Ablehnung eines höheren Wehretats ist ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen der Bundeswehr¨, beklagt Rottmann die Ankündigung des ehemaligen SPD-Fraktionschefs. Sie zeige, dass Struck ¨die Lage in der Truppe vollkommen verkennt und die Sorgen der Soldatinnen und Soldaten nicht ernst nimmt.¨ Struck ignoriere die Situation und bediene sich, wie sein glückloser Vorgänger Rudolf Scharping (SPD), ¨lediglich der Schönrederei¨.
Rottmann weiter: ¨Wenn Herr Minister Struck betont, dass ihm bei seiner Stippvisite im Verteidigungsressort an einem guten Verhältnis zur Truppe liege, dann hat der ¨66-Tage-Minister¨ selbst hierin seine mangelhafte Kompetenz unter Beweis gestellt. Es bleibt zu wünschen, dass Herr Struck bei seinem ersten Truppenbesuch den Ernst der Lage erkennen wird.¨ Die Junge Union mahnt, den Vorschlag der so genannten ¨Weizsäcker-Kommission¨ endlich aufzunehmen und den Streitkräften mit einem ¨Programmgesetz¨ für deren Finanzierung und den Reformprozess endlich die notwendige Planungssicherheit zu geben. Nur durch eine verlässliche Perspektive werde die Bundeswehr, die weiterhin unter Nachwuchssorgen leidet, auch für junge Menschen attraktiv: ¨Der Dienst in den Streitkräften muss als sinnvoller Einsatz für Frieden und Sicherheit erkannt werden können¨, so Rottmann abschließend. [22.07.2002]
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