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PRESSE
Hartz stellt ungedeckten Scheck auf Zukunft aus!

¨Die rot-grüne Regierung hat kein Gespür für Fettnäpfchen und Peinlichkeiten. Wie anders soll man es werten, wenn eine Regierungskommission ihre Ergebnisse theatralisch und mit Pomp und Prunk in der Berliner Nobel-Szenerie am Gendarmenmarkt präsentiert?¨

Angesichts des finanziellen ¨Mehraufwands für die Bürger¨ durch die Vorschläge von Hartz erklärt Müller die ¨unnötige Anmietung des Französischen Domes zur Selbstbeweihräucherung¨ für ¨absurd und überzogen¨.

Das Ideen-Papier selbst sei ¨ein übler Scherz¨, so Müller weiter und verweist hierin insbesondere auf die Vorschläge zur Finanzierung von Ausbildungsplätzen über so genannte AusbildungsZeit-Wertpapiere (AZWP). ¨Peter Hartz will nun auch noch Ausbildungsplätze verkaufen, die er nicht hat. Die Vorstellung, dass Familien Ausbildungsplatz-Aktien zeichnen sollen, um damit die berufliche Zukunft ihres Nachwuchses zu sichern, kann nur ein Witz sein. Dann ist wohl mit dem Kappen der Nabelschnur die Ich AG begründet.

Hartz stellt damit einen ungedeckten Scheck auf die Zukunft aus und greift tief in die Mottenkiste der Staatsverschuldung. Zukunft auf Pump ­ wieder einmal setzt Rot-Grün kein nachhaltiges Zeichen für die junge Generation und verletzt damit auch erneut die Stabilitätskriterien des Maastricht-Vertrages.¨

Müller resümiert die Ideen der Hartz-Kommission als ¨weltfremd, bodenlos¨ und als das Ergebnis eines ¨misslungenen Versuchs, Irgendwas irgendwie vorzuschlagen. Hartz wird nur die Symptome und nicht die wirklichen Probleme des Arbeitsmarktes bekämpfen.¨

[16.08.2002]
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