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Keine Wende trotz Hartz und Jump!

¨Die heute vorgelegten Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit sind weder überraschend noch befriedigend. Diese Stillstand-Politik der rot-grünen Regierung wirkt entmutigend auf die Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt und Kanzler Gerhard Schröder hat es einfach nicht verstanden, seinen Worten endlich Taten folgen zu lassen.¨

Müller resümiert die Ergebnisse der neusten Erhebung als ein ¨typisches Resultat rot-grüner Politik. Nach wie vor steigt die Zahl der in Kurzarbeit Beschäftigten. Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtarbeitslosenzahl ist mit 13,6 Prozent entschieden zu hoch.¨

Das Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit, JUMP, habe ¨nicht den notwendigen Effekt geschaffen. Im Juli dieses Jahres waren rund 86.200 Jugendliche im Programm, demgegenüber steht die erschreckende Summe von aktuell 545.925 jugendlichen Arbeitslosen, die sich weder in einer Ausbildung noch in einem Beschäftigungsverhältnis befinden.

Anscheinend gibt es in der Vermittlung von offenen Ausbildungsstellen und Ausbildungsplatzsuchenden nach wie vor ein untragbares Missmanagement. Warum hilft diese Regierung jungen Menschen nicht, einen Ausbildungsplatz zu finden?¨

Die Regierung habe mit der Vorstellung der Ergebnisse der Hartz-Kommission ¨ein weiteres Mal heiße Luft inszeniert und auch damit schlichtweg ihre Untätigkeit beschönigt¨, resümiert Müller die neusten Zahlen, wonach es in Deutschland derzeit 4.018 Mio. Arbeitslose gibt (229.400 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres).

¨Wir müssen Arbeitsplätze schaffen und nicht länger die Arbeitslosigkeit verwalten¨, so Müller abschließend.

[05.09.2002]
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