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Keine Mehrheit für Reform-Politik

¨Der Ausgang der Bundestagswahl wird leider zur Folge haben, dass die für den Wirtschaftsstandort Deutschland notwendigen Reformen dank des stockenden rot-grünen Regierungsmotors ausbleiben werden. Bedauerlicherweise führte die Inszenierung von Rot-Grün darüber hinaus zu einer massiven Täuschung der Bevölkerung. Es ist der Union trotz vielfältigem Engagement nicht gelungen, ihre Erneuerung und ihren ungebrochenen Willen zur Reformierung bis an die Wahlurnen zu tragen. Gerade die junge Generation wird von den Folgen der weiteren Verschiebung längst fälliger Reformen betroffen sein.

Es gilt auch, das Ergebnis als eine Anreihung vieler Faktoren zu sehen¨, meinte Müller. ¨Die sehr schwache FDP hat in einem Wahlkampf als reine Spaßpartei viele Menschen aus dem konservativ-liberalen Lager verschreckt. Am Ende fehlte auch die klar formulierte Koalitionsaussage.¨ Auch habe sich der Kanzlerkandidat der Union einer ¨harschen und nicht nur sachbezogenen Kritik der Öffentlichkeit¨ ausgesetzt gesehen.

Hildegard Müller begrüßt ¨das sehr gute Abschneiden der Kandidatinnen und Kandidaten aus den Reihen der Jungen Union.¨ Dies sei als ¨ein klares Signal für die politische Mitgestaltung einer jungen und kritischen Generation¨ zu verstehen. ¨Tatsächlich sehen die jungen Abgeordneten der neuen Herausforderung, nämlich in einer spannenden Oppositionsarbeit christlich demokratische Politik geltend zu machen, mit Freude entgegen.¨

Die Bundesvorsitzende bedankt sich bei den Mitgliedern und Freunden der Jungen Union. ¨Diese jungen Menschen haben mit einem überdurchschnittlichen Engagement ihrer demokratischen Überzeugung entsprechend einen fairen und mitunter zähen Wahlkampf bestritten. Ihnen gebührt mein ganzer Dank für ihren fast unerschöpflichen Einsatz.¨

[23.09.2002]
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