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Mit Schröder verliert die Jugend!
Genauso lustlos wie der Vortrag an sich kamen die halbherzigen Inhalte daher. Damit werden Sie keine "Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik aus einem Guss" präsentieren können. Diese Erklärung war weder inspiriert noch inspirierend.
Stattdessen aalen Sie sich in den Ihnen wohl vertrauten Gewässern der Fantasie. So verkommt Ihre Regierungserklärung einmal mehr zur Farce. Von einer "Gestaltung des gesamten Jahrzehnts" ist bei Ihnen die Rede. Wie wäre es, wenn Sie den gegenwärtigen Problemen mit dem gleichen visionären Engagement begegnen würden, anstatt sie ständig auf die lange Bank zu schieben? Dass "Innovationen Geduld und langen Atem brauchen" und "gelegentlich bescheidene Schritte" zu gehen sind, dürfte bei Ihrem politischen Führungsstil der ruhigen Hand nicht weiter überraschen. Dass durch ein Mehr an Qualität in Aus- und Weiterbildung die Lebenschancen - insbesondere unserer Generation - erhöht werden, haben Sie richtig festgestellt. Dass Ihren Worten einmal mehr de facto keine Taten folgen werden, wissen wir nicht erst seit der Jump-Offensive, die keine war. Das Umparken von Arbeit suchenden Jugendlichen hat langfristig keine Perspektiven zur Folge. So ist es nicht weiter bemerkenswert, dass die Politikverdrossenheit in unserem Lande anhält. Ihr Einwurf in Richtung Opposition unterstreicht, was wir ohnehin schon alle wussten: Sie sind der eigentliche Verlierer der Bundestagswahl. Und Sie wissen es." [29.10.2002]
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