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PRESSE
Abstimmung mit dem Geldbeutel gegen Rot-Grün
Philipp Mißfelder
Zu den Ergebnissen der GfK-Konsumklimastudie für Juli 2004 erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (24):

„Die Entwicklung des Zukunftsvertrauens der Verbraucher in Deutschland entspricht der des Bürgervertrauens in die Bundesregierung: Abwärts! Alle Indikatoren der Verbraucherstimmung sind im Juli deutlich abgesackt. Konjunkturerwartung, Einschätzung der Einkommensentwicklung und Anschaffungsneigung der Bürger spiegeln die Überzeugung, dass Rot-Grün die Probleme unseres Landes nicht lösen kann und dass mit dieser Bundesregierung kein Aufbruch zum Aufschwung möglich ist.

Das absehbare und erwartete Desaster bei der handwerklichen Umsetzung der Arbeitsmarktreform Hartz IV ist nur ein aktueller Anlass für Frustration. Das wahre Ausmaß der Zerstörung von Vertrauenskapital nach bald sechs Jahren Rot-Grün zeigt sich in der Tendenz der Entwicklung der Konsumindikatoren, die bei monatlichen Schwankungen seit dem Jahreswechsel stetig nach unten weisen, ohne dass sich eine baldige Besserung abzeichnet.

Durch drei aktuelle Meldungen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft ergibt sich ein klares Bild. Während die stark exportorientierten Sektoren der deutschen Wirtschaft vom Sog einer boomenden Weltwirtschaft aus dem deutschen Jammertal gezogen werden, wie in den ZEW-Konjunkturerwartungen der Finanzbranche und im ifo Geschäftsklimaindex erkennbar, verbleibt der größere Teil der Wirtschaft und der Bevölkerung, der sich dem Wirkungsbereich von Schröder, Eichel, Clement & Co. nicht entziehen kann, in Depression und Angststarre, wie es nun nach dem DIHK-Mittelstandsreport Sommer 2004 auch die aktuelle GfK-Konsumklimastudie zeigt.

Wer kann, stimmt mit den Füßen ab und orientiert sich von Deutschland weg. Wer dies nicht kann, stimmt mit dem Geldbeutel ab und geht als Kunde in die innere Emigration. Ein fatales Signal an unsere Generation, die in diesen Jahren durchstarten will. Diese psychologische Kraterlandschaft ist die Halbzeitbilanz von Rot-Grün II.“

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[28.07.2004]
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