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PRESSE
Junge Union gratuliert zukünftigem Bundespräsidenten Köhler zur Wahl
Nach der Wahl des gemeinsamen Kandidaten von CDU, CSU und FDP, Prof. Dr. Horst Köhler, zum zukünftigen Bundespräsidenten erklärte der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (24):

Mit Professor Köhler wird ab dem 1. Juli eine Persönlichkeit das höchste Staatsamt in Deutschland bekleiden, die für Aufbruch und Veränderung in Deutschland steht.

In zahlreichen Interviews und Äußerungen hat der zukünftige Bundespräsident aufgezeigt, dass unser Land in eine Phase der Reformen und Erneuerungen treten muss, wenn es die Herausforderungen der neuen Weltordnung nach dem Ende des Ost-West-Konflikts bestehen will. Hierfür brauchen wir eine neue Aufbruchstimmung, eine ,Generation Reform', die bereit und fähig ist, die tief greifende und breite Erneuerung unseres Landes in Angriff zu nehmen und die Besitzstandswahrer aus Gewerkschaften und Regierungslager in ihre ideologischen Schranken zu verweisen. Auf den sozialen Sprengstoff, der sich durch die Spirale aus niedriger Geburtenrate und steigender Staatsverschuldung besonders für die jüngere Generation entwickelt, hat Professor Köhler wiederholt hingewiesen und das Problembewusstsein für diese Herausforderung unserer Gesellschaft geschärft.

Mit dem anerkannten Finanzfachmann Köhler wird Deutschland zukünftig durch eine Persönlichkeit repräsentiert, die sich als geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds ein hohes Ansehen in der Welt und über Parteigrenzen hinweg erworben hat. Die Junge Union Deutschlands wünscht dem zukünftigen Bundespräsidenten das Durchsetzungsvermögen, Deutschland voranzubringen, es im Hinblick auf Generationengerechtigkeit neu aufzustellen und das Potenzial, welches in unserem Volk steckt, aufs neue auszuschöpfen."
[24.05.2004]
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