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JU-Chef Mißfelder: Die Erweiterung der EU ist historischer Triumph und Chance
Zum Beitritt von zehn europäischen Staaten zur Europäischen Union am 1. Mai erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (24):
Die friedliche Demokratisierung der Gesellschaften, der wirtschaftliche Neubeginn und die Eingliederung in die europäische Friedensgemeinschaft sind ein historischer Triumph aller Europäer, der in Weltgeschichte ohne Beispiel ist.
Ein langwieriger und manchmal mühseliger Verhandlungsprozess über viele Jahre war für die Rechtsgemeinschaft Europa eine unerlässliche Voraussetzung für den bevorstehenden Erfolg und wurde von den Gesellschaften der Beitrittsländer trotz mancher Irritationen verkraftet. Verständlich wie diese Irritationen sind die Sorgen und Befürchtungen vieler Menschen in der alten EU, die in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit leichter die Lasten und Anpassungsschwierigkeiten als die Möglichkeiten wahrnehmen. Wie unsere neuen europäischen Partner sollten aber auch wir Deutsche und EU-Europäer vorhandene Beklemmungen überwinden und die Chancen erkennen und nutzen, die die Erweiterung um frischen Wind für die Entwicklung der Europäischen Union bietet. Mit Optimismus und Beharrlichkeit müssen wir gemeinsam den europäischen Reformstau überwinden, Strukturen verändern und der demokratischen Kraft der Politik eine Bresche in Europa schlagen. In der Beschränkung auf einen überschaubaren und europäischen Rahmen können wir einen Verfassungsvertrag erreichen, eine politische Union wirksam vertiefen und Europa zu einem verantwortlichen und beispielgebenden Akteur in unserer unruhigen Welt machen." [30.04.2004]
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