Du benötigst den Flash-Player, um das Video zu betrachen.
Du benötigst den Flash-Player, um das Video zu betrachen.
Du bist hier:  Startseite » Presse » Pressemitteilungen » JU-Chef Mißfelder: "Bildungskatast...
PRESSE
JU-Chef Mißfelder: "Bildungskatastrophe" ist Folge ideologischer Fehlentscheidungen
Zur aktuellen Debatte über die Bildungspolitik in Deutschland erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (24):

Durch ideologische Fehlentscheidungen wie der Verringerung von Leistungsanforderungen im Zuge einer fatalen Gleichmacherei sind Schulabschlüsse heute weniger wert denn je. Der gesamte bildungspolitische Bereich muss gründlich entideologisiert werden. Es darf nicht sein, dass beispielsweise am integrativen Gesamtschulsystem weiter festgehalten wird, obwohl dessen Ineffizienz nachgewiesen ist. Nicht zuletzt hat die PISA-Studie die dramatischen Defizite im deutschen Schulsystem offen gelegt.

Wenn die Arbeitgeber beklagen, dass 20 bis 25 Prozent der Schulabgänger kaum lesen und schreiben können und der Philologenverband eine weitere Verschlechterung befürchtet, ist offensichtlich, dass Rot-Grün endlich umdenken muss - etwa auch hinsichtlich der Folgen einer falsch verstandenen Integration. Immer mehr Jugendliche ausländischer Herkunft sind weder in der deutschen noch in ihrer Muttersprache schriftsicher und können somit auf dem Arbeitsmarkt kaum vermittelt werden.

Die Diskussion um die Ausbildungsplatzabgabe soll von den wirklichen Missständen ablenken. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat jüngst davor gewarnt, dass bei einer Zwangsabgabe das Lehrstellenangebot sogar zurückgehen würde. Alleine die Debatte kostet jeden Tag mehr Ausbildungsplätze. Eine Verdopplung der Ausbildungslücke ist dann sehr schnell erreicht. Dies kann nicht das Ziel der Bundesregierung sein.

Es ist daher notwendig, dass sich alle politisch Verantwortlichen auf die wesentlichen Ursachen der Probleme besinnen und Reformen im Bildungswesen vorantreiben. Es ist eine Frage der Generationengerechtigkeit, dass man nicht mit falschen Ideen die Bildung und Ausbildung junger Menschen gefährdet. Ideologen wie SPD-Chef Franz Müntefering stehen dabei in der besonderen Verantwortung, die Augen nicht weiter vor den Realitäten zu verschließen."
[22.04.2004]
weitere Pressemitteilungen



DruckversionSeite empfehlen