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Junge Union zur Steuerdebatte: Zwei gute Konzepte - eine Richtung!
"Die Junge Union begrüßt es, dass nach der CSU-Klausurtagung nun zwei gute Konzepte der Union zur Reform des deutschen Steuersystems vorliegen. Das wichtigste Signal der vergangenen Tage lautet: Die Ausrichtung der beiden Modelle ist identisch und kann mit den Stichpunkten "weniger, einfacher, gerechter" zusammengefasst werden.
Kernbestandteil der Konzepte ist die drastische Vereinfachung des Einkommen-steuerrechtes, was unserer Forderung entspricht, dass sich die Höhe der Steuerschuld des Einzelnen künftig nicht mehr nach der Fähigkeit seines Steuerberaters richten darf. Durch eine breite Bemessungsgrundlage bei niedrigen Sätzen wird mehr Steuergerechtigkeit und mehr Leistungsgerechtigkeit erreicht. Ein klarer Vorzug gegenüber der rot-grünen Steuerpolitik ist die gemeinsame Forderung von CDU und CSU, die Steuersätze auf unter 40 Prozent zu senken, d.h. auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau. Sinnvoll erscheint uns zudem der Weg, das gesamte Steuersystem in die Reform mit einzubeziehen, etwa die Gemeindefinanzierung, die förmliche Abschaffung der Vermögensteuer und die Vereinfachung der Erbschaftsteuer bei Betriebsübergaben. Die Union kann stolz sein, so viel Finanzkompetenz in ihren Reihen zu haben. Jetzt gilt es, bis zum März die beiden in die gleiche Richtung gehenden Konzepte zusammenzuführen." [08.01.2004]
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