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PRESSE
Junge Union unterstützt Wiefelspütz
Mehr Geld für politische Bildung!

CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne sind sich nach den jüngsten Wahlerfolgen extremistischer Parteien einig, dass die zunehmende Attraktivität von extremistischen Parteien gerade bei Jungwählern eine ernst zu nehmende Gefahr darstellt. Im Kölner Stadtanzeiger wird der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz MdB mit den Worten zitiert: „Wir müssen Auseinandersetzung und Aufklärung vertiefen. Und wir werden die finanziellen Mittel für die politische Bildung erhöhen." Dazu erklärt Daniel Walther, Bundesschatzmeister der Jungen Union Deutschlands:

„Nicht teure Werbe- und Imagekampagnen auf Hochglanzpapier oder hektisch umgesetzte Projekte ohne Nachhaltigkeit, sondern Begeisterung und Leidenschaft für ein demokratisches Engagement sind der effektivste Schutz vor rechts- und linksextremen Tendenzen bei Jungwählern. Die Arbeit hierfür leisten seit Jahrzehnten erfolgreich die vielen ehrenamtlich geprägten Jugendverbände in Deutschland – angefangen bei Pfadfindergruppen, DLRG-Jugend oder THW- und Feuerwehrjugend bis hin zu den politischen Jugendorganisationen.

Seit Ende der neunziger Jahre stagnieren allerdings die Mittel für die Jugendverbandsarbeit im Bundeshaushalt und werden in diesem Jahr erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik erheblich gekürzt. Auch der Haushaltsentwurf für 2005 sieht eine weitere drastische Kürzung von über sieben Prozent hierfür vor. Da auf diese Weise real seit Jahren die notwendige finanzielle Ausstattung der Jugendverbände in Deutschland abnimmt, leben immer mehr Verbände von ihrer Substanz und müssen ihre Infrastruktur abbauen. Als Folge leidet auch das ehrenamtliche Engagement, dessen Rückgang häufig beklagt wird, da eine gewisse personelle und finanzielle Ausstattung für eine effektive Verbandsarbeit unabdinglich ist.

Geld ist selbstverständlich nicht alles, aber ganz gewiss eine Grundvoraussetzung für eine sinnvolle und kontinuierliche Jugendverbandsarbeit in Deutschland. Im Interesse der vielen Hunderttausend ehrenamtlich engagierten jungen Menschen, aber insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden extremistischen Tendenzen bei Jungwählern appellieren wir daher an die Haushaltspolitiker der rot-grünen Bundesregierung, die Jugendverbandsarbeit im Kinder- und Jugendplan des Bundes endlich wieder zu stärken, anstatt die Mittel hierfür noch weiter zu kürzen."

[14.10.2004]
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