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PRESSE
JU in großer Sorge über die Entwicklung in der Ukraine

Angesichts der von massiven Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahlen in der Ukraine und des friedlichen Protestes der Anhänger des Oppositionskandidaten Viktor Juschtschenko hat der Bundesvorstand der Jungen Deutschlands folgende Resolution zur aktuellen Lage in der Ukraine beschlossen:

„Die Junge Union Deutschlands verfolgt die aktuelle Entwicklung in der Ukraine mit großer Sorge. Noch immer konnte der demokratische Wille der Mehrheit der Ukrainer nicht durchgesetzt werden. Wahlbetrug und Einschüchterungsversuche dürfen aber nicht erfolgreich sein.

Den Wahlfälschern muss unmissverständlich verdeutlicht werden, dass undemokratisches Verhalten in Europa keinen Platz mehr hat. Unsere besondere Solidarität gilt der jungen Generation in der Ukraine, die sich mit großer Mehrheit für den Oppositionskandidaten Juschtschenko ausgesprochen hat.

Wir fordern die Bundesregierung und die Europäische Union auf, sich noch intensiver für eine friedliche und demokratische Lösung des Konflikts einzusetzen. Deutschland ist von der weiteren Entwicklung in der Ukraine unmittelbar betroffen. Einige Städte im Süden unseres Landes liegen näher am ukrainischen Lemberg als an Flensburg. Eine friedliche und demokratische Entwicklung in einem so großen Land wie der Ukraine ist für uns dabei von ebenso herausragender Bedeutung wie deren dauerhafte Anbindung an den Westen."

[27.11.2004]
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