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PRESSE
SPD zwingt Religionsunterricht ins Abseits
Das Kreuz ist Ausdruck unserer Werte und Traditionen

Zum Beschluss der Berliner SPD, den Religionsunterricht faktisch abzuschaffen, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Tom Zeller:

"Der Beschluss der Berliner SPD zur faktischen Abschaffung des Religionsunterrichts ist ein massiver Angriff auf die Traditionen und Werte unserer Gesellschaftsordnung. Wer Kindern stattdessen einen Werteunterricht aufzwingen will, erinnert stark an die totalitären Methoden der kommunistischen Kirchenfeindlichkeit, wie auch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) angemerkt hat.

Es stellt sich die Frage, welche Ziele der rot-rote Senat in Berlin verfolgt, da der Beschluss vom Wochenende stark an das gescheiterte linke Projekt der Schaffung eines neuen Menschenbildes erinnert. Die christlichen Wurzeln des Landes werden geleugnet und durch Beliebigkeit ersetzt. Fraglich ist außerdem, inwieweit die Einführung eines Zwangsfaches „Interkulturelle Bildung" auf Kosten des Religionsunterrichtes gegen das derzeitige Lieblingsprojekt der rot-grünen Bundesregierung, das Antidiskriminierungsgesetz, verstößt. Eine Degradierung des Religionsunterrichts zu einem benachteiligten Zusatzangebot berührt das Diskriminierungsverbot unmittelbar.

Die offen zur Schau getragene Kirchenfeindlichkeit einer Landesregierung bedeutet einen tiefen Einschnitt in den Grundkonsens unserer Gesellschaft und sucht in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ihresgleichen. Berlin wäre das erste Bundesland, das den Religionsunterricht als Schulfach abschafft. Die Junge Union Deutschlands fordert, dass der Wille des höchsten Berliner SPD-Gremiums nicht Realität wird."

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[11.04.2005]
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