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PRESSE
JU und MD stellen deutsch-polnische Erklärung in Krakau vor
Gutes Einvernehmen zwischen der jungen Generation in Polen und Deutschland

Zur Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung durch die Junge Union Deutschlands und ihre polnische Partnerorganisation, die Jungen Demokraten, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (25):
 
„Das Treffen zwischen der Jungen Union und Jungen Demokraten (MD) in Krakau, 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat gezeigt, dass die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Polen, die seit dem Ende der kommunistischen Diktaturen in Europa gewachsen sind, das aus der Geschichte resultierende Trennende überwiegen.
 
Das Geschehene muss mit Wahrhaftigkeit behandelt werden, ohne die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen für die Zukunft zu beeinträchtigen. In diesem Sinne sprechen sich die Jungen Demokraten und die Junge Union gegen Entschädigungs- und Reparationsforderungen an die jeweils andere Seite aus. Wo noch offene juristische Fragen bestehen, sollen abschließende nationale Regelungen gefunden werden.
 
In wichtigen politischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft, wie der Zusammenarbeit in EU und NATO, der Pflege der transatlantischen Beziehungen, der Menschenrechtspolitik oder auch im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Reformen in beiden Ländern mit dem Ziel international wettbewerbsfähiger Volkswirtschaften bestehen zwischen JU und MD große inhaltliche Übereinstimmungen, die sich aus gemeinsamen Wertvorstellungen in vergleichbaren Problemlagen ergeben.
 
Diese Gemeinsamkeiten finden in intensivem Austausch auf allen Verbandsebenen und einer engen Zusammenarbeit in unserem europäischen Dachverband YEPP ihren Ausdruck. Der weitere Ausbau der engen und produktiven Beziehung zwischen Junger Union und Jungen Demokraten, der in Kontrast zu den oft pessimistischen Darstellungen der deutsch-polnischen Beziehungen insgesamt steht, hat für alle Beteiligte eine hohe Priorität.“

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[09.05.2005]
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