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PRESSE
Kinder vor rot-grünen Allmachtsphantasien schützen!
Zwangsvorschule statt Elternhaus

Zu den Vorstellungen des Regierungsberaters Prof. Dr. Karl Lauterbach, eine obligatorische Vorschule für drei- bis sechsjährige Kinder einzuführen, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Tom Zeller:

 

„Der Vorschlag des Regierungsberaters Professor Lauterbach, wonach drei- bis sechsjährige Kinder zukünftig verpflichtend in einer Ganztagsvorschule untergebracht werden sollen, ist nichts anderes als die Fortschreibung untauglicher Konzepte rot-grüner Bildungspolitik. Die Anmaßung, die hinter einem solchen Vorschlag steckt, offenbart das Misstrauen der regierenden Bildungsideologen gegenüber der wichtigsten Lebens- und Erziehungsgemeinschaft unserer Gesellschaft, der Familie. Wie stark gegenwärtig seitens der politischen Linken in Deutschland der Versuch unternommen wird, ein bestimmtes Menschenbild durchzusetzen, zeigt nicht zuletzt die faktische Abschaffung des Religionsunterrichts in Berlin. Dass Lauterbach daneben auch noch vorgeschlagen hat, Gymnasien, Real- und Hauptschulen zugunsten einer Einheitsschule gleich mit aufzulösen, passt in dieses Gesamtbild.

 

Leider ignorieren die rot-grünen Bildungspolitiker aus ideologischer Verblendung vollständig die offensichtlichen Mängel eines Einheitsschulsystems, die die Länderstudie PISA-E offen zu Tage gefördert haben. Denn dabei wurde ein deutliches Leistungsgefälle zwischen den SPD-geführten Ländern mit einem integrierten Einheitsschulsystem und den unionsgeführten Ländern mit einem gegliederten Schulsystem offensichtlich, bei dem die unionsgeführten Länder weit vorne lagen. Nicht nur auf diesem Politikfeld gilt: Mehr Faktenarbeit und weniger Ideologie würde der Arbeit der Bundesregierung gut tun. Immerhin geht es hier um das wichtigste Zukunftsthema Deutschlands: die Bildung der jungen Generation."

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[20.05.2005]
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