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Jahrestag des Mauerbaus ist Mahnung und Warnung
![]() Zum Jahrestag der Errichtung von Mauer und Stacheldraht an der innerdeutschen Grenze am 13. August 1961 erklärt der stellvertretende JU-Bundesvorsitzende André Stolz: "Die Junge Union Deutschlands gedenkt am morgigen 13. August der Opfer der stalinistischen Unterdrückung und der etwa sechshundert Toten, die aus Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit und Selbstbestimmung an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen. Ihr Opfer ist uns Mahnung und Verpflichtung, die demokratische Grundordnung unseres Landes gegen Angriffe politischer Extremisten zu schützen. Umso mehr beunruhigt es die Junge Union Deutschlands, dass sich unter Führung der Linkspopulisten Oskar Lafontaine und Gregor Gysi die SED-Nachfolgerin PDS als Protestpartei etablieren konnte, deren Umbenennung in ‚Linkspartei' lediglich dazu dient, die repressive Vergangenheit vergessen zu machen. Ein Blick in das Grundsatzprogramm zeigt unmissverständlich, dass diese Traditionen innerhalb der PDS immer noch lebendig sind und dass hier Personen ihre politische Heimat finden, „die der kapitalistischen Gesellschaft Widerstand entgegensetzen und die die gegebenen Verhältnisse fundamental ablehnen". Im Klartext bedeutet dies Umsturz unserer Gesellschaft. Die erneut umbenannte PDS bleibt auch unter ihrem neuen Namen das, was sie immer gewesen ist: Eine Anti-System-Partei. Die Wahlversprechen der PDS sind populistisch und unglaubwürdig. Ihre Umsetzung in einem Bündnis auf Bundesebene würde alle Probleme Deutschlands dramatisch verschärfen. Einen Eindruck hiervon kann man bereits heute gewinnen, wenn man die Bilanz der PDS als Regierungspartei in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu Rate zieht. Hier geht es den Menschen schlechter als im Rest unseres Landes. Und dabei ist das nur ein Vorgeschmack auf das eigentliche Ziel der PDS: den Sozialismus. Diese Politik ist nicht zuletzt gegenüber den Maueropfern unmoralisch. Sie ignoriert die Toten und die geistigen und ökonomischen Verwüstungen, die unter der Absicht der Schaffung eines neuen Menschen angerichtet wurden. Darauf immer wieder hinzuweisen, muss auch die Aufgabe der jungen Generation sein." [12.08.2005]
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