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PRESSE
Rot-grüne Bildungsideologen machen Wechsel unumgänglich
Auch die Schüler wollen kein "weiter so"!

Zu der bevorstehenden Bundestagswahl erklärt der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Tom Zeller:
 
"94 Prozent der Deutschen geben an, dass sie die Bildungspolitik als wahlentscheidendes Thema ansehen. Dieses Politikfeld wird hinsichtlich seiner Wichtigkeit nur noch von der Arbeitsmarktpolitik übertroffen. Festzuhalten bleibt, dass Rot-Grün in den beiden wichtigsten Politikfeldern versagt hat und dass deshalb der politische Wechsel am 18. September unumgänglich ist. Die Bilanz nach sieben Jahren Rot-Grün ist auch auf diesem wichtigsten Zukunftsfeld unseres Landes verheerend und von Kompetenzchaos und ideologischen Großreformversuchen, die grundsätzlich ein Absinken des allgemeinen Leistungsniveaus zur Folge hatten, gekennzeichnet. Resultat dieser Entwicklung ist, dass jedes Jahr zehn Prozent der Schüler keinen Schulabschluss erreichen, weitere 20 Prozent als nicht ausbildungsfähig gelten und 30 Prozent der Studienanfänger ihr Studium abbrechen. Anstatt jedoch aus diesen Kennziffern zu lernen, propagiert Rot-Grün weiterhin die Einheitsschule und verbietet den PISA-Forschern vertraglich, einen Leistungsvergleich zwischen den unterschiedlichen Schultypen durchzuführen. Ein ‚Weiter so' in der Bildungspolitik würde alle bekannten Probleme zementieren, schwächere Schüler in der Einheitsschule über- und begabte unterfordern.

Auch auf Bundesebene hat die rot-grüne Bildungs- und Forschungspolitik nur Versagen und Mittelmaß, aber zu keinem Zeitpunkt Lösungen der drängenden Probleme angeboten. So ist die rot-grüne Bundesregierung 1998 mit dem Versprechen angetreten, die Ausgaben für Bildung und Forschung zu verdoppeln. Wie fast immer in den letzten sieben Jahren wurde jedoch auch dieses Versprechen gebrochen: Die Mittel erhöhten sich tatsächlich um 7,7 Prozent, was bei einer Inflationsrate im gleichen Zeitraum von 8,4 Prozent eine faktische Kürzung des Etats bedeutet hat. Auch das Beispiel des gescheiterten Elite-Uni-Wettbewerbs, der signifikant stark angestiegene Brain drain von jungen Spitzenkräften oder die verlorenen Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht zeigen das Versagen. Die Junge Union sieht nach diesen verlorenen sieben Jahren nur im politischen Wechsel nach dem 18. September die Möglichkeit eines grundsätzlichen Umschwenkens in der Bildungspolitik hin zu mehr Leistung und individueller Förderung. Endlich muss wieder die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und nicht ideologische Vorlieben sowie schon vor 30 Jahren gescheiterte Konzepte im Mittelpunkt bildungspolitischer Überlegungen stehen."

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[02.09.2005]
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