Zum Jahreswechsel erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (26):
„Das Jahr 2005 war für Deutschland ein bewegtes Jahr unvorhergesehner Ereignisse im politischen Leben wie in der lebendigen Geschichte. Politisch war das Jahr geprägt von der vorgezogenen Bundestagwahl, ihrem unerwarteten Ergebnis und der Bildung der ersten Großen Koalition seit 36 Jahren. Seine historische Bedeutung für Deutschland erhielt das Jahr 2005 nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. durch die Wahl Josef Ratzingers zu Papst Benedikt XVI., über 400 Jahre nach seinem letzten deutschen Amtsvorgänger.
In der Politik steht am Jahresende eine gemischte Bilanz, in der der Wahlsieg der CDU in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie die Kanzlerschaft Angela Merkels den Kompromissen und Problemen einer Großen Koalition aus SPD und Union gegenüberstehen, die gegenwärtig dennoch allein eine verlässliche Regierungsbildung und verantwortungsbewusste Politik ermöglicht.
Nach der Vorreiterrolle der Jungen Union in den Unionsparteien bei der Analyse der Bundestagswahl 2005 muss die Aufgabe der JU im kommenden Jahr darin liegen, weiterhin eine mahnende Stimme im Regierungslager zu sein, die die Interessen der jungen Generation vertritt und sich dafür einsetzt, Politik nach Maßstäben der Generationengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit zu betreiben. Konkret bedeutet dies für die JU, sich als Reformkraft in der Union treu zu bleiben und die Arbeit der Bundesregierung dort kritisch zu begleiten, wo die Zukunftsinteressen der jungen Menschen in Deutschland betroffen sind – in der Gesundheits-, Pflege- und Rentenpolitik, bei einer modernen Familienförderung, bei der Sanierung der öffentlichen Haushalte, in der Bildungs- und der Umweltpolitik.
Die Beteiligung der Union an der Bundesregierung und die Unterstützung der politischen Anliegen der Jungen Union durch Bundeskanzlerin Angela Merkel bieten die besten Chancen für zukunftsfähige Politik seit Jahren. Dafür wird sich die Junge Union im Jahr 2006 einsetzen.“
