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Familienförderung ist zentrale Aufgabe der Politik
![]() Kinderlosigkeit macht Familienförderung zur zentralen Aufgabe der Politik
Anlässlich der aktuellen Debatte über familienpolitische Maßnahmen der Bundesregierung und ihre Finanzierung erklärt die Vorsitzende der Kommission Gesellschaft der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz: "Unabhängig von den aktuellen Diskussionen über familienpolitische Einzelmaßnahmen und der Rolle bestimmter Projekte der Familienförderung der neuen Bundesregierung muss eines festgehalten werden: In der Familienpolitik ist in den nächsten Jahren ein Kurswechsel notwendig, durch den Familien so gefördert werden, dass Familie in Deutschland weder ein Armutsrisiko ist, noch in der Lebensplanung junger Menschen dem Beruf geopfert werden muss. Familienpolitik muss deshalb eine wesentliche Priorität der Regierungspolitik sein. Der Koalitionsvertrag bietet dabei gute Ansätze und auch neue Perspektiven. Ob es um den Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten von Kindern aller Alterstufen geht, die steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten, das Elterngeld oder das Projekt einer Familienkasse, mit der die Wirksamkeit finanzieller Unterstützungsmaßnahmen für Familien verbessert werden soll – auf dem Papier bewegt sich die Regierung aus Union und SPD in die richtige Richtung. Es kommt nun darauf an, auch in der Praxis Familien zu unterstützen, die Familiengründung zu erleichtern und jungen Familien die Verbindung ihres Familienlebens mit dem Beruf und der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben so zu ermöglichen, dass beide Partner sowohl ins Familien- als auch ins Berufsleben integriert sein können. Diese politischen Ziele sind nicht nur für junge Familien und Paare wichtig, sie sind in einem der kinderärmsten Länder der Welt auch die wesentliche gesamtgesellschaftliche Aufgabe für Gegenwart und Zukunft. Es darf nicht vergessen werden, dass die Auswirkung der anhaltend niedrigen Geburtsrate in Deutschland seit 1975 sich nicht in den Problemen des demographischen Wandels in den nächsten Jahrzehnten erschöpft, sondern dass diese negative Entwicklung immer weitergehen würde, falls keine demographische Trendwende gelingt. Dies sollte die Bundesregierung immer bedenken und deswegen die Familienförderung als Querschnittaufgabe bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigen."
[22.12.2005]
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