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Erfolgsgeschichte neu beleben – Reform des GmbH-Rechts jetzt!

Zum Beschluss des Bundesvorstands der Jungen Union zu einer Reform des GmbH-Rechts erklärt der mittelstandspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Thomas Grädler:
 
„Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist neben den Einzelunternehmen die beliebteste Rechtsform des deutschen Mittelstandes. Fast 1.000.000 GmbHs sprechen eine deutliche Sprache. Durch die neue Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ist die deutsche Traditionsgesellschaft nun mehr denn je der Internationalisierung ausgesetzt und tritt mit ausländischen Rechtsformen in Konkurrenz.
 
Es gilt, die GmbH im europäischen Vergleich mit anderen Rechtsformen zu stärken und die Gelegenheit zu nutzen, allgemein anerkannte Defizite des GmbH-Rechts zu beseitigen. Dabei darf es jedoch nicht wie im Entwurf der rot-grünen Bundesregierung bei unvollständigem Stückwerk bleiben. Notwendig ist eine umfassende und mittelstandsfreundliche Gesetzesnovelle, die bestehende Unklarheiten und Unsicherheiten ausräumt und größere Rechtssicherheit schafft. Die von der Bundesregierung jüngst vorgelegten Eckpunkte für eine Neuauflage der Reform des GmbH-Gesetzes sind deshalb als Schritt in die richtige Richtung zu begrüßen.
 
Um die Erfolgsgeschichte der deutschen GmbH auch in Zukunft fortzuschreiben, spricht sich die Junge Union Deutschlands für umfassende Änderungen im Recht der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aus. Neben einer Herabsetzung des Mindestkapitals gilt es insbesondere, die unzähligen bürokratischen Hindernisse auf dem Weg in die Selbstständigkeit abzuschaffen. Existenzgründer sollen sich in der Gründungsphase nicht mit unnötig komplizierten Behördengängen herumschlagen müssen, sondern mit der Entwicklung und dem Ausbau ihrer Geschäftsidee. Die Gründung einer GmbH muss einfacher, schneller und kostengünstiger machbar sein."

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[04.07.2006]
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