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PRESSE
Jungsozialisten müssen sich für unhaltbare Verleumdung des BdV entschuldigen!
Die beleidigende Unterstellung der Jungsozialisten gegenüber dem BdV zeugt von massiver historischer Unkenntnis

Zum Antrag des Juso-Landesverbandes Berlin an den Bundeskongress der Jungsozialisten, der den Bund der Vertriebenen als „NS-Hilfsorganisation" bezeichnet, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und sein hessischer Stellvertreter Jörg Rotter:

„In einem Antrag (L4) an den diesjährigen Bundeskongress der Jungsozialisten bezeichnet der Berliner Landesverband der Jusos den Bund der Vertriebenen (BdV) als „NS-Hilfsorganisation". Diese absurde Unterstellung zeugt nicht nur von massiver historischer Unkenntnis der SPD-Nachwuchsorganisation, sondern beleidigt viele Mitbürgerinnen und Mitbürger unseres Landes, die ohne Schuld aus ihrer Heimat vertrieben worden sind.

Der Bund der Vertriebenen wurde am 14. Dezember 1958 gegründet und steht weder in zeitlicher noch inhaltlicher Nähe zum nationalsozialistischen Gewaltregime. Eine Verbindung zwischen dem BdV und den menschenverachtenden Organisationen der NS-Diktatur herstellen zu wollen ist infam und beschädigt die demokratische Kultur in unserem Land.

Die Junge Union Deutschlands fordert die Jusos daher auf, sich für diese unhaltbare Verleumdung des BdV zu entschuldigen."

[29.05.2009]
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