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Zu den Überlegungen, die „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel von der Rezeptpflicht zu befreien, erklären die stellvertretende Bundesvorsitzende, Astrid Wallmann MdL, und das Bundesvorstandsmitglied Kristina Scherer:

„Die Junge Union Deutschlands spricht sich klar gegen die Aufhebung der Rezeptpflicht für die ,Pille danach‘ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel aus. Das Ansinnen des Bundesrates, das Medikament ohne ärztliche Verschreibung abzugeben, lehnen wir ab. Das seit 2009 zugelassene Medikament mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat ist ohnehin weltweit rezeptpflichtig.

Beide Medikamente haben Nebenwirkungen, über die ein Arzt aufklären sollte. Zudem ist bei einem zeitsensitiven Medikament wie der ,Pille danach‘ eine Aufklärung über die korrekte Anwendung essentiell. Insbesondere minderjährige Mädchen und Frauen dürfen nicht allein gelassen werden und müssen über Wirkung und Anwendung des Medikaments aufgeklärt werden, über die Grenzen der Wirksamkeit und auch darüber, dass die ,Pille danach‘ den Eisprung nur verzögert, nicht aber verhindert. In vielen Fällen ist es auch überhaupt nicht notwendig, dieses hochdosierte Arzneimittel einzunehmen. Die Frau würde sich dann nur unnötig dem Risiko von Nebenwirkungen aussetzen. Ein geschütztes Gespräch mit einem Arzt muss im Vorfeld stattfinden, denn ohne diese ausführliche Beratung bleibt zum Schaden der Mädchen und Frauen zu vieles unklar. Ein solches Gespräch kann unkompliziert auch am Wochenende in den ärztlichen Bereitschaftsdiensten in Anspruch genommen werden.

Hiermit konkretisiert die Junge Union ihre Aussagen zur Diskussion um die mögliche Rezeptfreiheit der ,Pille danach'. Schwerpunkt der Diskussion sollte die Sorge um das Wohl der Frauen und Mädchen sein. Parteipolitische Diskussionen müssen dabei in den Hintergrund treten.“

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