Berlin, 22. Juni 2017 – Das Bundesamt für Naturschutz hat den Agrarreport 2017 veröffentlicht. Aus diesem Anlass erklären die JU-Bundesvorstandsmitglieder und Vorsitzende der Landwirtschaftskommission Marius Keite und Victoria Lehmann:

„Die Junge Union begrüßt, dass nach dem Fiasko der Bauernregel-Hetzkampagne von Umweltministerin Hendricks jetzt durch den aktuellen Agrarreport 2017 des Bundesamts für Naturschutz wieder der Weg zur Sachdebatte gesucht wird, es müssen jedoch die richtigen Ableitungen im Schulterschluss mit den Landwirten getroffen werden“, fordert Marius Keite, Vorsitzender der JU-Bundeskommission Umwelt und Landwirtschaft.

„Die kurzfristig geforderte Umschichtung von der 1. in die 2. Säule der GAP auf 15% Prozent erscheint widersinnig, da das BfN derzeitige Maßnahmen als ineffizient kritisiert. Auch Greening Flächen auszuweiten ist unsinnig, da diese bereits jetzt mehr als ausgeschöpft werden. Hier muss der Sachverstand Vorrang vor sinnlosen „Umweltmaßnahmen“ erhalten. Die Junge Union begrüßt hingegen die BfN-Forderung, den Verwaltungs- und Kontrollaufwand zu reduzieren. Dies senkt den Aufwand und das Sanktionsrisiko für Landwirte, die daran teilnehmen möchten“, erläutert Victoria Lehmann, stellv. Vorsitzende der JU-Bundeskommission Umwelt und Landwirtschaft.

„Die Junge Union fordert für die GAP nach 2020 den Erhalt des zwei-Säulen Modells, Maßnahmen der 2. Säule jedoch zu überprüfen. Ziel muss es deshalb sein, die 2. Säule finanziell gut auszustatten, ggf. zulasten anderer, ineffektiver Programme in der 2. Säule. Weiterhin sollten nur noch ergebnisorientierte Maßnahmen angeboten werden passgenau auf die Ziele zugeschnitten, z.B. Kiebitzschutz. Am Ende muss zählen, ob die Ziele erreicht wurden, nicht ob der letzte Quadratmeter formal richtig angelegt wurde. Fortschritt im Miteinander ist immer besser als sich im Gegeneinander zu verkämpfen“, appelliert Marius Keite abschließend.

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