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Walter Kemposwki, dem großen Bürgerlichen und Chronisten des 20. Jahrhunderts, hätte es sicher gefallen, dass die Junge Union Deutschlands ihren Deutschlandtag erstmals seit 65 Jahren in seiner Heimatstadt ausgerichtete. So war Rostock als eine der stärksten Wurzeln des hanseatischen Bürgertums im Ostseeraum mit einer der ältesten Universitäten Deutschlands folgerichtiger Schauplatz des JU-Jahreshöhepunktes 2012. Das Medieninteresse war dabei groß wie nie - allein der Norddeutsche Rundfunk hatte 40 Mitarbeiter in die StadtHalle entsandt, um zu berichten, was die größte politische Jugendorganisation Europas thematisch umtreibt. Und das war eine ganze Menge, schließlich galt es, das neue JU-Grundsatzprogramm zu beraten und zu verabschieden. Ganze fünf Stunden Beratungszeit am Samstag und Sonntag waren dafür angesetzt. Bereits am Freitag wählten die Delegierten einen neuen Bundesvorstand für die kommenden zwei Jahre und begrüßten Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB als Gastrednerin. In einer vielbeachteten Rede schwörte die deutsche Regierungschefin die Nachwuchskräfte von CDU und CSU auf die bevorstehenden Wahlkämpfe ein. Ihre Vision eines zusammenwachsenden Europas, dass durch die Krise stärker wird und Strahlkraft über den Kontinent hinaus entfaltet, fand dabei viel Applaus.

Am Samstag eröffnete der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Professor Dr. Otto Wulff wie gewohnt kämpferisch die Tagung und verlieh den Pokal für die beste Mitgliederbilanz an den Landesverband Hamburg und das JU-Netzteil an die aktiven Twitterer vom Kreisverband Paderborn. Lorenz Caffier MdL, stellvertretender Ministerpräsident und Landesinnenminister von Mecklenburg-Vorpommern, zeigte sich in seinem Grußwort begeistert, dass die Junge Union den Weg in den Norden gefunden hat. Daran schloss sich auch sein Landesvorsitzenden-Kollege aus NRW, Armin Laschet MdL, an, der fundiert in die Beratungen zum Grundsatzprogramm einführte. Einen starken inhaltlichen Beitrag lieferte zudem Bundesumweltminister Peter Altmaier MdB, dessen stürmische Begrüßung schnell erahnen ließ, dass die JU einen neuen Liebling gefunden hat. Nach der Mittagspause warf Dr. Carl L. Woebcken, Filmproduzent von Blockbustern wie „The International“ oder „Inglourious Basterds“ einen Blick auf die Zukunft des deutschen Films. Auch Dank der engagierten Filmpolitik der Jungen Union nehme die Bundesrepublik weiterhin eine führende Stellung bei großen Produktionen ein, so der Chef des Studios Babelsberg. Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der historischen Sankt-Marien-Kirche zu Rostock starteten Delegierte und Gäste dann in die „Hanseatische Nacht“ im VIP-Bereich des Ostseestadions. Der gastgebende Landesverband hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, um den JUler aus dem ganzen Land eine schon jetzt legendäre Party auf den Platz zu zaubern.


Am DLT-Sonntag stand neben der Ehrung der ausscheidenden BuVo-Mitglieder und der Verabschiedung der Rostocker Erklärung zur maritimen Wirtschaft eine hochkarätige Podiumsdiskussion zu 30 Jahren Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf dem Programm. Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel, der ehemalige Kanzleramtsminister und heutige DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters und Publizist Georg Gafron ließen dabei eindrucksvoll die Ära des Kanzlers der Einheit und Ehrenbürger Europas Revue passieren. Mit dem Lied der Deutschen und sonnigem Ostseewetter ging der #DLT12 im Anschluss erfolgreich zu Ende.

Alle Videos, Bilder und Beschlüsse des Deutschlandtages sind hier zu finden.

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