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Anlässlich des 25. Jahrestages der tödlichen Schüsse von DDR-Grenzsoldaten auf den 20-jährigen Chris Gueffroy erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Mehr als 28 Jahre teilte die Mauer Berlin und Deutschland in Freiheit und Unfreiheit, in Demokratie und Diktatur. Dem Grenzregime der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands fielen nach aktuellem Forschungsstand mehr als 1.000 Menschen zum Opfer. Sie bezahlten ihren Wunsch nach einem freien Leben mit dem Tod. Sehr viel größer noch ist die Zahl derer, die vom Ministerium für Staatssicherheit, dem allgegenwärtigen Geheimdienst der DDR, gefoltert, psychisch zersetzt und bespitzelt worden sind.

Exemplarisch für das mörderische Gesellschaftsbild der SED steht dabei das Schicksal des 20-jährigen Chris Gueffroy, der mit einem Freund in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1989 die Sperranlagen von Ost- nach West-Berlin überwinden wollte. Sein Fluchtversuch wurde von DDR-Grenztruppen entdeckt, er wurde von mehreren Schüssen getroffen und verblutete qualvoll im Todesstreifen. Gueffroy war das letzte und zugleich eines der jüngsten Opfer an der Berliner Mauer. Sein Schicksal und das seines Freundes Christian Gaudian, der schwer verletzt überlebte, mahnt kommende Generationen, Extremismus – egal ob von rechts oder links – keine Chance zu geben.

Es gehört zur geschichtlichen Wahrheit, dass es sich beim Eisernen Vorhang, der am 13. August 1961 von den sozialistischen Machthabern in Ost-Berlin unter Rückendeckung sowjetischer Truppen errichtet worden war, nicht um einen antifaschistischen Schutzwall, sondern um die längste Gefängnismauer der Welt gehandelt hat. Ein Land, das seine Bürger einsperrt, ihnen elementare Freiheitsrechte vorenthält und Grundrechte nicht gewährt, ist ein Unrechtstaat.

Die Junge Union Deutschlands kritisiert, dass die SED unter ihrem neuen Namen „Linkspartei“ beansprucht, Politik in Deutschland mitzugestalten, ohne die eigene Vergangenheit aufzuklären. Die SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ ist eine Organisation, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung bis zum heutigen Tag offen bekämpft. Sie muss deshalb weiter vom Verfassungsschutz beobachtet werden! Es ist darüber hinaus ein Skandal, dass für das Überwachungsregime verantwortliche Personen wie Margot Honecker weiterhin Pensionen beziehen. Diese Praxis muss von der Großen Koalition überprüft und geändert werden!“

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