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Am 19. Februar 2016 fand der Filmpolitische Empfang der Jungen Union Deutschlands im Rahmen der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. Mit erneut mehr als 200 Besuchern aus Kultur, Medien und Politik, darunter über 20 Bundestagsabgeordnete, ist der Filmempfang als fester Bestandteil der Berlinale nicht mehr wegzudenken.

Der Empfang fand auch in diesem Jahr wieder an altbewährter Stelle, dem Haus Huth am Potsdamer Platz, statt. Als Hausherr und Hauptsponsor der Veranstaltung nahm Eckart von Klaeden, Leiter External Affairs sowie Leiter der Konzernrepräsentanz für Bundesangelegenheiten in Berlin der Daimler AG, den Dank der JU entgegen und begrüßte die anwesenden Gäste.
Als Hauptrednerin und besonderer Ehrengast konnte erneut die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB, gewonnen werden. In ihrer Rede zog sie für das Filmjahr 2015 eine positive Bilanz. Über 139 Millionen Kinobesucher und ein Rekordumsatz von rund 1,17 Milliarden Euro zeigten, dass das deutsche Filmfördersystem im internationalen Wettbewerb mithalten kann. Für das aktuelle Jahr stünden sogar 25. Millionen. Euro mehr für die Filmförderung durch den Bund zur Verfügung, so die Staatsministerin. Auf die aktuelle politische Lage bezogen, äußerte sich Grütters überzeugt: „Kultur ist ein maßgeblicher Brückenbauer in Europa.“
Im Anschluss hatte der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Marco Wanderwitz MdB das Wort. „Das Kinosterben ist mindestens gestoppt. Das Event Kino ist zukunftsfähig“, bilanzierte Wanderwitz in seiner Rede, in der er auch einen Rückblick auf die Geburtsstunde des Filmempfangs gab. Auf Initiative des verstorbenen JU-Ehrenvorsitzenden Philipp Mißfelders, habe man sich vor gut 15 Jahren zusammengesetzt um ein Format zu finden, das dazu geeignet sei der Filmpolitik im Rahmen der Berlinale ein Gesicht zu verleihen. Dies sei hervorragend gelungen, so Wanderwitz.

Für die deutsche Filmindustrie sprach der Vorsitzende des Vorstandes der Constantin Film AG, Martin Moszkowitz. Er knüpfte an die Worte seines Vorredners an und würdigte die Leistung der Jungen Union für die deutsche Filmförderung: „Die Junge Union hat immer eine wichtige filmpolitische Rolle gespielt.“ Im Anschluss an die Rede Moszkowitz‘ wurden Trailer aus aktuellen Constantin Produktionen vorgeführt.

Der Repräsentant der Motion Picture Association of America Christian Sommer richtete ebenfalls ein Grußwort an die Gäste. Die Motion Picture Association unterstützten in diesem Jahr erstmals den Filmempfang.

Das Schlusswort hatte der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak. Er betonte in seiner Rede die Bedeutung der deutschen Filmförderung: „Der Kinofilm ist gesellschaftlich wie inhaltlich ein unersetzbarer Bestandteil unserer Kultur – und damit auch unserer eigenen Identität. Wie in anderen Filmnationen bedarf er auch deshalb öffentlicher Unterstützung von Bund und Ländern, schlicht der Politik!“ Rückblickend auf 15 Jahre Filmpolitischer Empfang hielt er fest: „Es war richtig, dass die JU vor 15 Jahren den Filmpolitischen Empfang ins Leben gerufen hat, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen, dass uns die Bedeutung des Film- und Kulturstandortes Deutschland eine Herzensangelegenheit ist. Wir stehen an der Seite der Filmschaffenden und wollen gemeinsam den deutschen Filmstandort weiter stärken.“

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