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Zum 25. Jahrestag der ersten freien Parlamentswahlen in Polen erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Am 4. Juni 1989 wurden in Polen die ersten freien Parlamentswahlen abgehalten. Ohne einen einzigen Schuss abzugeben, wehrten sich Polens Bürger erfolgreich gegen das kommunistische Regime. Gleichzeitig war der Umbruch Auslöser für den Niedergang des Kommunismus in ganz Mittel- und Osteuropa und damit für den Fall der Berliner Mauer.

Die Wahlen in Polen endeten mit der Niederlage der seit fast einem halben Jahrhundert regierenden Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei und einem Erdrutschsieg der demokratischen Opposition. Diese wurde durch zahlreiche regimekritische Intellektuelle unterstützt, allen voran Papst Johannes Paul II. Das Bürgerkomitee Solidarnosc bildete mit der Vereinigten Bauernpartei und der Demokratischen Partei eine Koalition. Der Weg war geebnet für den ersten nichtkommunistischen Regierungschef in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Danach gab es wieder einen Senat, die Verfassung wurde geändert und die Marktwirtschaft eingeführt.

Deutschland und Polen verbindet seitdem eine tiefgreifende Freundschaft. Der Zusammenbruch der kommunistischen Diktaturen in Polen und im Osten Deutschlands, die Wende im Jahr 1989 sowie die anschließende deutsche Wiedervereinigung haben ein neues Kapitel in den gemeinsamen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland aufgeschlagen. Nach Ende des Kalten Krieges, der den notwendigen Versöhnungsprozess lähmte, wurde die Aussöhnung der beiden Völker vom polnischen Ministerpräsidenten Tadeusz Mazowiecki und dem deutschen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in Kreisau feierlich begründet. Diese Geste wurde zum Symbol einer neuen Ära in den polnisch-deutschen Beziehungen.“

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